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nearBees überzeugen in Berlin

nearBees überzeugen in Berlin

Helen Duran

Helen Duran

Als Redakteurin ist die Wirtschaftsgeografin Helen Duran seit 2015 für Euch in der hiesigen Gründerszene unterwegs. Sie ist neugierig auf Eure spannenden Startup-Geschichten!

29. Januar 2018

2 Min. Lesezeit

Die Sieger des ersten Startup-Days der Internationalen Grünen Woche stehen fest. Der erste Preis geht an das Startup nearBees. Das Vertriebsportal aus München für regionale Honigproduzenten aus dem gesamten Bundesgebiet will regionalen Honig sowohl an den Einzelhandel als auch an Endverbraucher verkaufen.

Auf der Internationalen Grünen Woche setzten sich die Münchner gegen  mehr als 50 andere Unternehmen durch. 20 davon nahmen auf der Messe in Berlin am finalen Pitch teil. Mit einem kurzen Pitch vor der sechsköpfigen Jury aus Vertretern des Handels, Experten aus dem Lebensmittelbereich und der Startup-Förderung machte nearBees klar das Rennen. Gründerin und Geschäftsführerin Viktoria Schmidt von nearBees nahm den Preis entgegen. 2017 konnte das Startup bereits mehrere Preise abräumen.

Vom Zugang zum Lebensmittelhandel profitieren

Mit dem Startup-Day hat die Internationale Grüne Woche erstmals die Gründer im Lebensmittelmarkt in den Focus gestellt. Ein wichtiges Ziel des Startup-Days ist es, Starthilfe in Form von Vernetzung mit den traditionellen Stakeholdern aus dem Lebensmittelhandel und anderen Experten und Multiplikatoren sowie Investoren, Projekt- und Vertriebspartnern zu geben.

Die Preise sind nicht mit Geld, sondern mit „virtuellen Prämien“ dotiert. So profitieren die Gewinner von Beratungsgesprächen bei Einzelhandelsketten oder einer künftigen Teilnahme an der Grünen Woche 2019 und bei Verbandskongressen.

Neben der nearBees-Idee für „Honig von nebenan“ wurde noch eine Fleisch- und eine Fischidee ausgezeichnet. So ging der zweite Preis an bickus aus Nordhessen. Unter diesem Namen haben sich Höfe zusammengeschlossen, die das Fleisch von Legehennen zu Essen verwerten, anstatt die Tiere, wenn sie keine Eier mehr legen, der Industrie zu überlassen. Den dritten Preis vergab die Jury an Hiddenseer Kutterfisch, eine Fischkonservenproduktion auf Rügen, die sich nicht nur der Förderung regionaler Produkte verschrieben hat, sondern mit ihren Aktivitäten auch den Erhalt der Stellnetzfischerei vor der Insel fördern will.

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