Die Business Angels Stefan Smalla und Dennis Vogt investieren eine nicht genannte Summe in das 2025 gegründete Startup Nnexoro. Das Kapital will Nnexoro in die Weiterentwicklung seines Produkts Carl sowie in das Wachstum im DACH-Markt stecken.
Nnexoro wurde von Selim Ruppert und Julian Lorenz gegründet. Mit Carl entwickelt das Startup einen „digitalen Kollegen“ für personalintensive Betriebe. Das System soll insbesondere Koordinationsaufgaben übernehmen und dabei Menschen, Einsätze und KundInnen zusammenbringen. Die Entscheidungen selbst verbleiben laut Unternehmen bei den Mitarbeitenden.
Dafür setzt Nnexoro auf KI-Agenten, die Prozesse steuern, Informationen aus unterschiedlichen Systemen zusammenführen und einzelne Arbeitsschritte automatisieren. Neben Carl entwickelt das Team auf Basis von Prozessanalysen und Daten-Workshops auch individuelle Lösungen für Unternehmen.
Mit der Angel-Runde gewinnt Nnexoro zwei Investoren mit unterschiedlichem Hintergrund. Stefan Smalla gründete den Online-Möbelhändler Westwing und führte das Unternehmen als CEO. Anschließend stand er an der Spitze der The Quality Group und ist heute mit Draxon erneut als Software-Unternehmer aktiv. Dennis Vogt promovierte am Institut für Customer Insight der Universität St. Gallen und bringt Erfahrung in Positionierung und Markenstrategie mit.
Das frische Kapital soll Nnexoro dabei helfen, Carl funktional weiterzuentwickeln und das Produktangebot auszubauen. Gleichzeitig will das Startup seine Präsenz im deutschsprachigen Markt vergrößern.
Im Mittelpunkt steht dabei der Einsatz von KI in Betrieben mit hohem personellem Koordinationsaufwand. Statt einzelne Aufgaben mit isolierten KI-Tools zu bearbeiten, will Nnexoro die Technologie direkt in bestehende Arbeitsabläufe integrieren. Carl übernimmt dabei wiederkehrende Koordination und soll Mitarbeitenden mehr Zeit für ihre eigentliche Tätigkeit verschaffen.












