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Ottobahn findet Investoren

Ottobahn findet Investoren

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

16. November 2021

2 Min. Lesezeit

Bei dem Verkehrssystem von Ottobahn bewegen sich einzelne Kabinen entlang einer Schiene, die oberhalb bestehender Straßen verläuft. Eine Software soll dafür sorgen, dass Passagiere an nahezu jedem Punkt einer Strecke zu- und aussteigen können. Mit dem eingeworbenen Betrag will das Startup nun zum einen seine Teststrecke in Taufkirchen finalisieren. Zum anderen sollen die Mittel in den Aufbau des Teams für Hardware- und Softwareentwicklung sowie in zugehörige Patentabsicherungen fließen. Bis 2023 will Ottobahn insgesamt 5 Millionen Euro in die Absicherung der Technologie und die Vorbereitung der Zulassung des Verkehrssystems investieren.

Ottobahn-Geschäftsführer Marc Schindler kommentiert:

„Die erfolgreiche Finanzierung ist ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg der Ottobahn. Wir haben uns damit einen wesentlichen Teil der Mittel gesichert, die wir für den Bau der geplanten Teststrecke und das Erlangen der Betriebszulassung benötigen.“

Lead-Investor der aktuellen Finanzierung ist Ökovation Ventures aus Endsee. Der auf nachhaltige Unternehmen spezialisierte Fonds steigt bei einer Bewertung von 22,5 Millionen Euro bei den Taufkirchnern ein. Der VC hat für seinen Mittelstands-Fonds Ottobahn und drei weitere Startups aus über 1.000 Unternehmen ausgewählt. Weiterer Geldgeber in der Finanzierungsrunde ist zudem Rupf aus Reutlingen. Zudem läuft derzeit noch parallel eine Crowdinvesting-Kampagne auf der Plattform FunderNation.eu, über die interessierte private Investoren in die Risikofinanzierung einsteigen können.

Ottobahn werde sich weltweit etablieren

„Wir sehen bei Ottobahn ein enorm großes Potenzial, den Mobilitätssektor International nachhaltig zu revolutionieren. Daher unterstützen wir hier neben dem hohen finanziellen Investment mit unserer gesamten Expertise“,

so Gerold Wolfarth, CEO der Ökovation Ventures. Und weiter:

„Wir sind nicht nur von Ansatz und Geschäftsmodell des Unternehmens überzeugt, uns begeistert auch das interdisziplinäre Team, das Verkehr neu denkt und eine bewährte, grüne Technologie klug mit KI verzahnt und auf die Schiene bringt.“

„Ich bin fest davon überzeugt, dass der Aufbau der Teststrecke das Mittel zum Erfolg ist und sich die Ottobahn danach weltweit etablieren wird“,

ergänzt Rupf-Chef Rudolf Pfriender.

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