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Startups tendieren zu alternativen Finanzierungslösungen

Startups tendieren zu alternativen Finanzierungslösungen

Florian Deglmann

Florian Deglmann

Der Exil-Nürnberger erforschte bis April 2019 als Redakteur die Münchner Startup-Szene.

30. Oktober 2015

2 Min. Lesezeit

Alternative Finanzierungslösungen finden zunehmende Akzeptanz: Rund 10 Prozent der über 300 befragten IKT-Startups beim „Trendbarometer junge IKT-Wirtschaft 2015“ im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) geben an, dass sie Crowdfunding und Crowdinvesting im Rahmen der Gründung oder während des Unternehmenswachstums genutzt haben.

Finanzierungswunsch und Finanzierungsrealität

Finanzierungswunsch und Finanzierungsrealität.
© Trendbarometer junge IKT Wirtschaft 2015

34 Prozent der befragten IKT-Startups stehen Crowdfunding zudem offen gegenüber. Wolfram Groß, Projektleiter des „Gründerwettbewerb – IKT Innovativ“ bei der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH:

„Mehr als die Hälfte der deutschen Startups aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) ist überzeugt, schnell wachsen zu müssen, um überleben zu können. Allerdings zieht jedes dritte Startup dafür den Schritt ins Ausland in Erwägung. Um den Startups bessere Finanzierungs- und Wachstumsmöglichkeiten zu bieten und eine Abwanderung zu verhindern, muss also weiter daran gearbeitet werden, günstige Rahmenbedingungen für Wachstum zu schaffen.“

Über den Gründerwettbewerb

Prämiert werden mit dem „Gründerwettbewerb – IKT Innovativ“ Gründungsvorhaben, deren Geschäftsmodell maßgeblich auf innovativen Anwendungen aus dem Bereich der IKT basiert. Seit der ersten Runde 2010 wurden bereits 179 Gründer in ihren Vorhaben unterstützt. Im kommenden Jahr soll diese sehr erfolgreiche Initiative unter dem Namen „Gründerwettbewerb Digitale Technologien“ als eine Maßnahme im Handlungsfeld „Digitale Wirtschaft und digitales Arbeiten“ der „Digitalen Agenda 2014 – 2017“ neu aufgelegt werden. Über das Trendbaromter Junge IKT-Wirtschaft 2015 Das „Trendbarometer junge IKT-Wirtschaft“ befragt seit 2011 im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) regelmäßig junge IKT-Unternehmen nach ihrer wirtschaftlichen Lage, ihren Erwartungen für die Zukunft sowie aktuellen IKT- und gründungsrelevanten Themen.

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