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TUM IdeAward 2020 zeichnet technologiebasierte Gründungsideen aus

TUM IdeAward 2020 zeichnet technologiebasierte Gründungsideen aus

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

30. November 2020

2 Min. Lesezeit

Die Technische Universität München (TUM) und ihr An-Institut UnternehmerTUM zeichnen seit 2012 mit dem TUM IdeAward die besten Gründungsideen der Universität aus. TUM und UnternehmerTUM vergeben den Preis gemeinsam mit der Zeidler-Forschungs-Stiftung, die das Preisgeld von insgesamt 37.500 Euro stellt. In diesem Jahr konnten insgesamt zehn Teams ihre Gründungsidee vorstellen, drei davon erhielten schließlich die begehrte Auszeichnung.

TUM IdeAward 2020: Die drei Gewinner-Teams

Platz 1: Stella Medical

Stella Medical hat ein chirurgisches Navigationssystem für Operationen zur Wirbelsäulenstabilisierung entwickelt. Mit Computer-Vision-Technologie ermöglicht das System das präzise Platzieren von Pedikelschrauben in Wirbelkörpern und bietet eine benutzerfreundliche, handliche und kostengünstige Alternative zu bisherigen Lösungen.

Platz 2: GST – Global Sustainable Transformation

Palmöl ist das meist konsumierte Pflanzenöl weltweit. Der großflächige Anbau von Ölpalmen geht oft mit erheblichen ökologischen, sozialen und menschenrechtlichen Problemen einher. Eine in ihren Eigenschaften identische Alternative zu Palmöl ist Hefeöl. GST – Global Sustainable Transformation entwickelt eine Technologieplattform für die nachhaltige Produktion von Hefeölen, die eine industrielle Skalierbarkeit mit hoher Produktivität und niedrigen Kosten ermöglichen soll. Dabei werden weder gentechnisch veränderte Organismen noch toxische Lösungsmittel eingesetzt. Aufgrund der hohen Oxidationsstabilität kann das Öl ohne Raffination direkt verwendet werden.

Platz 3: Siderion

Fest-Flüssig-Reaktionen spielen in allen Prozessindustrien, insbesondere im Pharmabereich und der Wasseraufbereitung, eine wesentliche Rolle. Die hierfür etablierten Verfahren bergen Schwächen, die sich in erhöhtem Zeit-, Flächen- und Ressourcenbedarf niederschlagen. Siderion will diese Probleme mit einem hocheffizienten, rotierenden Bettreaktor lösen, dessen periodische Fliehkräfte die Partikel in einer schwingenden Bewegung halten. Die Reaktorkammer rotiert dafür um die eigene Achse und bewegt sich zusätzlich auf einer Kreisbahn.

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