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Tytan Technologies will Europas Luftraum stärken

Tytan Technologies will Europas Luftraum stärken

Zwei Soldaten erproben einen Demonstrator im Innovationslabor der Bundeswehr in Erding

Credit: Foto: Bundeswehr / Heike Westhöfer

Zwei Soldaten erproben einen Demonstrator im Innovationslabor der Bundeswehr in Erding – Credit: Foto: Bundeswehr / Heike Westhöfer

Saskia Doll

Saskia Doll

Das Münchner Startup Tytan Technologies entwickelt gemeinsam mit Dedrone by Axon und der Bundeswehr innovative Drohnenabwehrsysteme. Ziel ist ein vernetzter, autonomer Schutzschirm für Europa und die NATO.

22. Oktober 2025

2 Min. Lesezeit

Das Defencetech Tytan Technologies treibt die Entwicklung moderner Luftverteidigungssysteme voran. Gemeinsam mit Dedrone by Axon arbeitet das Unternehmen an einer End-to-End-Lösung, die Bedrohungen durch unbemannte Luftfahrzeuge effektiv erkennen, verfolgen und abwehren kann.

Kooperation mit Dedrone

Die Zusammenarbeit mit Dedrone by Axon verbindet KI-gestützte Sensorfusion mit Abfangsystemen von Tytan. Dadurch soll ein softwarebasiertes, skalierbares und autonomes Luftverteidigungsnetzwerk entstehen, das schnell auf Bedrohungen aus dem Luftraum reagiert. Aaditya Devarakonda, CEO von Dedrone by Axon, erklärt:

„Diese Allianz ermöglicht es uns, unseren Kunden eine nahtlose CUAS-Plattform anzubieten, die Bedrohungen der Gruppen 1 bis 3 abdeckt.“

Tytan-Mitgründer und CEO Balazs Nagy meint:

„Gemeinsam reagieren Dedrone und Tytan nicht nur auf neue Bedrohungen, sondern helfen der NATO und ihren Partnern auch beim Aufbau eines Netzwerks, das die Zukunft der Luftverteidigung bestimmen wird.“

Auftrag der Bundeswehr für Tytan

Parallel dazu entwickelt Tytan gemeinsam mit dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) eine Drohnenabwehrlösung für Bundeswehrliegenschaften. Das Projekt wird vom Innovationslabor der Bundeswehr in Erding begleitet. Ziel ist ein System, das durch die Kombination von Sensoren, Effektoren sowie Führungs- und Kontrollkomponenten (C4-Technologien) kritische Infrastruktur schützt.

Das Startup bringt dabei seine KI-gestützten Abfangdrohnen ein, die bereits erfolgreich unter Einsatzbedingungen im In- und Ausland getestet wurden. Die Entwicklung soll kosteneffizient eine Fähigkeitslücke in der Abwehr unbemannter Bedrohungen schließen. Eine Systemdemonstration ist für die kommenden Monate in Planung.

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