Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.
Roboverse Reply: Viele Menschen zeigen sich beeindruckt von dem, was mobile Roboter bereits leisten können. Doch beim Einsatz im Unternehmen sieht es oft anders aus. Denn mit dem Kauf des Roboters ist es längst nicht getan, auch für sie benötigt es Onboarding-Prozesse, damit sie ihre Aufgaben erledigen können. Und oft müssen Arbeitsabläufe zuerst einmal automatisiert werden. Roboverse Reply, ein Spin-off des IT-Dienstleisters Reply, widmet sich genau diesen Prozessen und will so Roboter auch in solchen Branchen einführen, in denen diese noch nicht verbreitet sind. Im Interview erklärt das Unternehmen, wie das funktioniert, wo die Herausforderungen liegen und warum es sich für München als Hauptstandort entschieden hat. (Bild: Roboverse Reply)Judes Family: Judes bietet waschbare Windeln mit ansprechendem Look, die besonders einfach zu handhaben sind. Das Gründerpaar, enttäuscht von herkömmlichen Stoffwindeln, hat ein eigenes System entwickelt, das wie Einwegwindeln funktioniert, aber wesentlich nachhaltiger ist. Mit ihrer Version wollen Nele Schellschmidt und Leon von Klitzing Stoffwindeln aus der Nische holen und sie als umweltfreundliche, wirtschaftliche Alternative etablieren, wie sie uns im Interview verraten haben. (Bild: Judes Family)Isar Pyrolysis: Laut einer Studie aus dem Jahr 2017 sind seit der Erfindung des Plastiks rund 6,3 Milliarden Tonnen Plastikmüll entstanden. 79 Prozent davon befinden sich auf Mülldeponien oder direkt in der Umwelt – in Flüssen, an Stränden, als Teil der berüchtigten Müllinseln oder auch als Mikroplastik in der Nahrungskette. Und jedes Jahr kommen rund 350 Millionen Tonnen Plastikmüll hinzu, von denen lediglich knapp 15 Prozent recycelt werden. Ein gigantisches Problem, dem das Startup Isar Pyrolysis etwas entgegensetzen will. Das Münchner Unternehmen entwickelt eine flexibel einsetzbare Anlage, die aus Plastikmüll Treibstoff herstellt. So will es nicht nur den Müll reduzieren, sondern auch abgelegene Orte mit Treibstoff versorgen. Ein Interview mit dem Gründerteam. (Bild: Frimufilms / Freepik)
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