Munich Startup
The Tash: Münchner entwickeln smarte Taschenuhr

The Tash: Münchner entwickeln smarte Taschenuhr

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

1. April 2016

2 Min. Lesezeit

Vintage trifft High-Tech:  Eine Traumkombination für junge Großstädter. Das Münchner Startup The Tash produziert „Smart Pocket Watches“ — Smartwatches als Taschenuhren.

Statt das Smartphone bei jeder Benachrichtigung aus der Tasche ziehen zu müssen, reicht ein Blick auf die Uhr — für early adopter sind Smartwatches nichts Neues. Das Münchner Startup The Tash schickt sich nun an, Smartwatches in hippe Vintage-Taschenuhren einzubauen. Gründer Peter Paul erklärt:

„Wir haben mit vielen potenziellen Usern gesprochen, die sich schon freuen, nicht mehr ständig das Smartphone aus der Tasche holen zu müssen.“

Auf der Rückseite sieht The Tash aus wie eine gewöhnliche Taschenuhr. © The Tash

Auf der Rückseite sieht die Tash One aus wie eine gewöhnliche Taschenuhr.

Der Clou: Kein lästiges Aufladen

Die Tash One — so heißt das erste Modell — kann technisch locker mit den führenden Modellen mithalten: Touchscreen, 1,2 GHz Quad-core CPU, 1 GB RAM, IP67-zertifiziert. Durch das größere Display läuft anders als auf anderen Smartwatches auch ein  Browser. Wir haben testweise munich-startup.de auf der Tash One aufgerufen und konnten alle Funktionen nutzen.

munich-startup.de aufgerufen mit der Tash One

munich-startup.de aufgerufen mit der Tash One

Der wirkliche Clou besteht jedoch darin, dass das lästige Aufladen entfällt. Die Uhren werden über eine Brennstoffzelle betrieben. Den Wasserstoff holen sich die hippen Begleiter aus der Umgebungsluft. Paul verspricht:

„Geht der Tash One der Saft aus, legt der Nutzer seine Uhr einfach für fünf bis zehn Minuten ins geöffnete Fenster und der Akku ist wieder voll aufgeladen.“

Funktioniert das wie versprochen, handelt es sich hier sicher um ein absolutes Killer Feature.

Marktstart in München, Tel Aviv und New York angepeilt

Ab dem heutigen 1. April können Kunden Tash One vorbestellen. Ganz stilecht aber nur in augesuchten Ladengeschäften. In welchen möchte Paul nicht verraten:

„Sonst rennen uns die bärtigen Hipster gleich die Tür ein.“

Ende des Jahres will The Tash dann Tel Aviv und New York aufmischen. Peter Paul rechnet mit einem immensen Andrang, macht sich um den Nachschub aber keine großen Sorgen: Die Jungunternehmer hätten bereits ganze Container mit alten Taschenuhren auf Lager, die nur darauf warteten in Tash Ones umgebaut zu werden.

Weitere Infos zu The Tash findet Ihr hier.

Mehr davon

Passende Beiträge zum Weiterlesen

Bits & Pretzels 2026: Human after all?
Inside Stories

Bits & Pretzels 2026: Human after all?

30.09.26
4 Min.
Die Luft reicht nicht mehr: Quantum Systems geht unter Wasser
Inside Stories

Die Luft reicht nicht mehr: Quantum Systems geht unter Wasser

15.09.26
3 Min.
Erst ins Meer, jetzt ins All: Isar Aerospace schafft den Durchbruch
Inside Stories

Erst ins Meer, jetzt ins All: Isar Aerospace schafft den Durchbruch

08.09.26
4 Min.
Dieser Umzugskarton von The Ocean Package soll 20 Leben haben
Inside Stories

Dieser Umzugskarton von The Ocean Package soll 20 Leben haben

01.09.26
4 Min.
Vom Tabu zum Milliardenmarkt: Warum Startups immer mehr auf Defence setzen
Inside Stories

Vom Tabu zum Milliardenmarkt: Warum Startups immer mehr auf Defence setzen

27.08.26
7 Min.
Wem gehört das All? Münchens Rolle im New Space
Inside Stories

Wem gehört das All? Münchens Rolle im New Space

25.08.26
7 Min.
Gründen braucht Vielfalt: Das Munich Startup Doppelinterview
Inside Stories

Gründen braucht Vielfalt: Das Munich Startup Doppelinterview

25.08.26
5 Min.
Eine Woche Coliving: Was ich aus dem Werk1 mitnehme
Inside Stories

Eine Woche Coliving: Was ich aus dem Werk1 mitnehme

21.08.26
4 Min.
Eine Woche Coliving: Wie Startups im Werk1 wachsen
Inside Stories

Eine Woche Coliving: Wie Startups im Werk1 wachsen

20.08.26
4 Min.
Vom Labor zum Startup: Warum gute Forschung allein nicht reicht
Inside Stories

Vom Labor zum Startup: Warum gute Forschung allein nicht reicht

20.08.26
10 Min.
Eine Woche Coliving: So funktioniert Coworking im Werk1
Inside Stories

Eine Woche Coliving: So funktioniert Coworking im Werk1

19.08.26
4 Min.
Eine Woche Coliving: Im Gespräch mit dem Mann hinter dem Werk1
Inside Stories

Eine Woche Coliving: Im Gespräch mit dem Mann hinter dem Werk1

18.08.26
4 Min.