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Bitkom-Studie: Startups setzen auf KI wie nie zuvor

Bitkom-Studie: Startups setzen auf KI wie nie zuvor

Bitkom Studie KI

Credit: Foto: sam richter / stock.adobe.com

Bitkom Studie KI – Credit: Foto: sam richter / stock.adobe.com

Saskia Doll

Saskia Doll

82 Prozent der deutschen Tech-Startups nutzen Künstliche Intelligenz – oft als entscheidenden Erfolgsfaktor. Eine Bitkom-Umfrage zeigt: Chancen und Skepsis liegen dabei nah beieinander.

14. August 2025

2 Min. Lesezeit

Künstliche Intelligenz (KI) ist für deutsche Tech-Startups zur zentralen Schlüsseltechnologie geworden. Laut einer aktuellen Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter 152 Tech-Startups aus Deutschland setzen inzwischen 82 Prozent der Startups KI ein. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 76 Prozent im Vorjahr und 49 Prozent im Jahr 2023. Weitere 16 Prozent planen oder diskutieren den Einsatz. 89 Prozent der Befragten sehen KI als wichtigste Zukunftstechnologie, 55 Prozent sind überzeugt, dass Startups ohne KI keine Perspektive haben.

Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst betont:

„Künstliche Intelligenz hat sich in Rekordtempo zum Treiber von Innovationen entwickelt. Startups sind Vorreiter beim KI-Einsatz. Vor allem Mittelständler können von Startups lernen, wie man KI sinnvoll in die Praxis bringt.“

Startups nutzen KI sowohl zur Optimierung des Geschäftsbetriebs (63 Prozent) als auch zur Verbesserung ihrer Produkte und Dienstleistungen (62 Prozent). 87 Prozent der KI-nutzenden Startups setzen dabei auch auf generative KI – 71 Prozent im Betrieb, 54 Prozent im Produktangebot. Auffällig: 74 Prozent berichten, dass integrierte KI-Produkte die Chancen auf Finanzierungen erhöhen. Dennoch sagen 35 Prozent, dass die Technologie bisher nicht alle Erwartungen erfüllt hat.

Skepsis gegenüber Regulierung

Die europäische KI-Verordnung AI Act bewerten viele GründerInnen kritisch. 63 Prozent fürchten, dass übermäßige Regulierung die Entwicklung starker KI-Lösungen in der EU bremst. 45 Prozent rechnen mit Einschränkungen für ihr eigenes Unternehmen, 43 Prozent sehen Wettbewerbsnachteile gegenüber den USA oder China. Gleichwohl hoffen 71 Prozent, dass Europa im weltweiten KI-Wettlauf eine Spitzenrolle erreichen kann.

Als größte Hemmnisse nennen die Befragten Datenschutzanforderungen (33 Prozent) und Rechtsunsicherheiten (27 Prozent). Direkt gefolgt von fehlenden finanziellen Mitteln (21 Prozent) und Personalengpässen (20 Prozent). Weitere Bedenken betreffen Datensicherheit, Zeitmangel im Tagesgeschäft und mögliche künftige Einschränkungen der Technologie. Rund ein Viertel (26 Prozent) sieht überhaupt keine Hemmnisse beim KI-Einsatz.

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