Gründer-Geheimwaffe: Eine Wasserpistole – Rike Brand von Spyra im Interview
© Sabine Jakobs

Gründer-Geheimwaffe: Eine Wasserpistole – Rike Brand von Spyra im Interview

Rike Brand ist vielseitig. Sie ist Ethnologin und hat einen Master in Public Policy — und ist auch sonst recht vielseitig: Erst begleitete sie als Mitgründerin das Münchner Wellenkraft-Startup SINN Power. Dann gründete sie mit zwei anderen Partnern das Wasserpistolen-Startup Spyra. Viel Bootstrapping liegt hinter ihr, und Vorbereitungen für die aktuelle Crowdfunding-Kampagne. Was Rike Brand sonst noch umtreibt, lest Ihr in unserem Interview.

Was hat Dich zur Gründung motiviert?

Das Potenzial der Idee! Das hat mich von Anfang an so überzeugt, dass ich es unbedingt in die Realität umsetzen wollte. Es wäre einfach Verschwendung, es nicht zu versuchen.

Hattest Du Vorbilder beim Gründen?

Ich habe Philipp Sinn, den Gründer von SINN Power, als Mitgründerin in den ersten Jahren begleitet. An Philipp beeindruckt mich, dass er auch in den unvermeidlich auftretenden schwierigeren Phasen des Unternehmensaufbaus nie die Zuversicht verliert. So motiviert er nicht nur sein Team enorm, sondern hat auch sein Startup schon sicher durch manchen Sturm gesegelt.

 Wann und wo bekommst Du die besten Ideen?

Beim Lesen. Egal welches Thema — irgendwie läuft da immer ein Parallelfilm voller Assoziationen mit und ich denke: Hey, das könnte nützlich für das Projekt sein, an dem ich gerade arbeite!

„Panik-resistent und wenig Angst vorm Scheitern“

Dein größtes Talent?

Ich bin relativ panik-resistent und habe wenig Angst vorm Scheitern. Ich bin überzeugt, dass es immer irgendwie weitergehen wird.

 Der größte Irrtum, dem Du je unterlegen bist?

Früher dachte ich immer, dass ich genau weiß, was ich erreichen möchte. Dann kam es doch jedes Mal anders, sobald ich vermeintlich „angekommen“ war. Heute hinterfrage ich mich und meine Motivationen öfter und kritischer.

Geheimwaffe: Eine Wasserpistole

 Deine Geheimwaffe beim Networking?

Eine Wasserpistole in der Hand. Damit kommt man immer sofort ins Gespräch.

 Findest Du es wichtig, dass in Deutschland mehr Frauen gründen?

Jede gute Idee verdient es, verwirklicht zu werden, ob von Frauen oder von Männern. Grundsätzlich täte der Gründerszene allerdings etwas mehr Diversität doch ganz gut.

Die drei übelsten Vorurteile, die Dir im Gründeralltag begegnet sind?

Da fällt mir gerade einfach nichts ein, was nicht tatsächlich stimmt 😉

Was liegt auf Deinem Schreibtisch gerade ganz oben?

Mein Smartphone. Mir ist es sehr wichtig, über Facebook, Instagram und unsere Website ständig mit der wachsenden Wasserpistolen-Community von Spyra in Kontakt zu bleiben und jede Frage und jeden Kommentar persönlich zu beantworten, so schnell es geht.

Wohin geht’s als nächstes in den Urlaub?

In die slowenischen Berge — aber erst nach unserer Kickstarter-Kampagne im Juli. Da bleibt das Handy dann zuhause.

Ein Artikel von

Munich Startup

Munich Startup ist das offizielle Startup Portal für München und die Region, das von der Landeshauptstadt München entwickelt wurde. Mitinitiatoren bzw. Kooperationspartner sind die UnternehmerTUM, das Entrepreneurship Center der LMU, das Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) und die IHK für München und Oberbayern. Träger ist die Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrum GmbH (MGH).

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