Jean-Maxime Rivière, Lead Business Developer bei Bernstein (links), zusammen mit Steffen Ganders, Director Corporate Affairs Samsung Electronics GmbH bei der Preisverleihung in der Kategorie Future Data Intelligence.. © Bert Bostelmann

Bernstein gewinnt bei University Innovation Challenge

Das Münchner Startup Bernstein ist aus der University Innovation Challenge als Sieger der Kategorie „Future Data Intelligence“ hervorgegangen. Als Premium-Partner des Gründerwettbewerbs verlieh Samsung Electronics im Finale an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. zusätzlich den Sonderpreis an die innovative Notarisierungslösung aus München. Neben Bernstein wurden fünf weitere Startup-Projekte mit universitärem Hintergrund als Gewinner ausgezeichnet — darunter auch das Münchner Unternehmen Inveox in der Kategorie „Future Life Science“.

„Um nachhaltige Lösungen für die gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen zu finden, brauchen wir die digitalen VordenkerInnen und EntwicklerInnen an den Hochschulen und in den Startups – wie unsere Gewinner bei der University Innovation Challenge“,

sagt Steffen Ganders, Director Corporate Affairs der Samsung Electronics GmbH.

„Die Sieger haben faszinierende Lösungen in den Bereichen Gesundheit, Energie, Umweltschutz und Datensicherung gefunden.“

 Bernstein entwickelt innovative Notarisierungsplattform

Die drei Gründer von Bernstein haben die Jury mit ihrer dezentralen, verschlüsselten Lösung zur Sicherung von geistigem Eigentum begeistert. Diese ermöglicht es Unternehmen, Erfindungen, Entwürfe und Konzeptideen auf Basis der Blockchain-Technologie zu registrieren. Dafür erhalten sie Zertifikate, mit deren Hilfe sie die Urheberschaft der Inhalte nachweisen können. Dank der einzigartigen Zero-Knowledge-Architektur und kryptografischen Verschlüsselung von Bernstein können Anwender die Zertifikate für ihre digitalen Assets generieren, ohne dabei Daten an Dritte weiterzugeben – auch Bernstein kennt die Inhalte nicht.

Als zusätzliche Auszeichnung erhält das Münchner Unternehmen die Einladung zur Samsung Developer Conference am 7. und 8. November in San Francisco und bekommt dort die Gelegenheit, sich einem globalen Publikum zu präsentieren.

Mit Inveox war noch ein weiteres Münchner Startup bei dem Wettbewerb erfolgreich.  Das Unternehmen wurde in der Kategorie   „Future Life Science“ zum Sieger gekürt. Es hat eine Methode entwickelt, Krebsdiagnosen zu verbessern und die Digitalisierung der Labore voranzubringen.

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