„Elektrofahrräder für jedermann“ – 7 Fragen an… drais!

Das Münchner Startup drais will ein formschönes und vergleichsweise günstiges E-Bike auf den Markt bringen. Damit auch diejenigen, die selbst in diesem  Sommer nicht aufs Radl umgestiegen sind, künftig keine Ausrede mehr haben. Dazu hat der Ingenieur Andy Weinzierl gemeinsam mit seinem Vater Tom, ebenfalls Ingenieur und ehemaliger Radladenbesitzer, drais gegründet. 

1. Wer seid Ihr und was macht Ihr? Stellt Euch und Euer Produkt bitte kurz vor! 

Andy und Tom Weinzierl, die Gründer von drais.

Andy und Tom Weinzierl, die Gründer von drais.

Ich bin Andy, 23, und zusammen mit meinem Vater Tom habe ich drais.bike ins Leben gerufen. Wir machen Elektrofahrräder für jedermann zugänglich und tragen so zur Verbesserung der Luftqualität und Mobilität in Großstädten bei. An der Hochschule München habe ich Wirtschaftsingenieurwesen und Logistikmanagement studiert und mache momentan meinen Master am University College London in Technology Management.

2. Aber das gibt’s doch schon längst!

Der E-Bike-Markt boomt gewaltig und es gibt sehr viele verschiedene Konzepte und Hersteller. Leider konnte ich mich in dem Angebot trotzdem nicht wiederfinden. Ich wollte ein gutaussehendes, elektrisch unterstütztes Radl für unter 1000 Euro. Außerdem war mir eine kleine Batterie, die ich zum Aufladen ganz einfach mitnehmen kann, sehr wichtig.

Unser drais.bike sieht aus wie ein traditionelles Single-Speed-Bike, wiegt nur knapp 15 Kilogramm und hat einen 800 Gramm leichten, herausnehmbaren Akku, der zugleich als Powerbank für’s Smartphone dient. Und das Beste daran? Wir können es wohl für 899 Euro anbieten und entwickeln derzeit sogar eine Damen-Version.

„E-Bikes sind nicht nur für ‚alte Leute'“

3. Was war Eure bisher größte Herausforderung?

Ich kannte zwar Lieferketten und sämtliche zugehörige Abläufe ein bisschen aus Praktika bei großen Automobilherstellern, aber selbst so etwas von Grund auf aufzubauen, nebenbei das Produkt zu konzeptionieren und mit dem Produzenten abzustimmen war und ist eine größere Herausforderung als gedacht.

Außerdem müssen wir eine bisher nicht angesprochene Zielgruppe davon überzeugen, dass E-Bikes nicht nur etwas für „alte Leute“ sind, sondern einfach extrem viel Spaß machen und es sich durch drais.bike nicht mehr lohnt, ein normales Rad zu kaufen.

Fahrrad

4. Butter bei die Fische: Wie läuft das Geschäft? 

Wir gehen Ende 2018 in den Vorverkauf, sodass wir die Kunden im Frühjahr 2019 mit unseren Rädern versorgen können. Vielleicht haben wir hier dann eine coolere Antwort 😉

5. Was bedeutet München für Euch?

München ist meine Heimat. Hier ein kleines (oder auch großes) Team aufzubauen wäre mein größter Traum. Ich bin mir sicher, dass durch Initiativen, wie dem Strascheg Center for Entrepreneurship, der UnternehmerTUM und dem CDTM auch das Recruiting motivierter Leute einfacher wird. Ich hänge auch seit Jahren bei sämtlichen Startup-Events ab und genieße diese Atmosphäre dort extrem.

„Wir freuen uns schon auf die Einhorn-Edition!“

6. Wie wird Euer Startup zum nächsten Unicorn? Oder sehen wir uns bald auf der Epic Fail Night?

Wir konzentrieren uns vielmehr darauf, ein nachhaltig erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Diese voreiligen Unicorn-Bewertungen finde ich gefährlich und absolut nicht sinnvoll. Aber sollte es trotzdem dazu kommen, freuen wir uns schon auf die pinke Einhorn-Edition!

7.  Helles oder Prosecco?

Zum Radlfahren natürlich nur ein Radler!

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