Foto: MG RTL D / Frank W. Hempel

YFood: Mit Flüssignahrung in die Löwenhöhle

Das Essen nebenbei kann man auch trinken — YFood verkauft gesunde Ernährungsdrinks und bedient damit einen globalen Trend. Heute Abend wagen sich die Gründer Benjamin Kremer und Noël Bollmann in die VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“. Wir haben mit ihnen über ihren Fernsehauftritt und den aktuellen Stand der Dinge gesprochen.

Vor ziemlich genau einem Jahr haben wir Euch in unseren 7 Fragen vorgestellt. Wie ist es Euch seitdem ergangen?

Im letzten Jahr ist wirklich wahnsinnig viel passiert bei uns. Es haben sich 20 Food-Tech-Enthusiasten unserem Team in München angeschlossen. Über unseren Online-Shop www.yfood.eu beliefern wir derzeit zufriedene Kunden in über 25 Ländern Europas — alle vereint durch den Wunsch nach einer gesunden, erschwinglichen Ernährung an hektischen Tagen. Während wir mit 500ml Flaschen (500kcal) gestartet sind, haben wir im Sommer 2018 ebenfalls kleinere Flaschen (330ml / 330kcal) auf den Markt gebracht. Diese sind speziell auf Frühstück, den kleinen Hunger zwischendurch oder Menschen mit einem niedrigeren Kalorienbedarf ausgelegt. Außerdem sind wir mittlerweile in fast 5.000 Supermärkten und Drogeriemärkten verfügbar, um so vielen Menschen wie möglich YFood zugänglich zu machen.

Welches ist Eure eigene YFood-Lieblingssorte?

Letztes Jahr haben wir Euch in unserem Interview bereits neben unserer ersten Sorte „Smooth Vanilla“ auch 2 neue Sorten „Alpine Chocolate“ und „Cold Brew Coffee“ angekündigt. Mittlerweile ist als vierte Geschmacksrichtung auch noch „Fresh Berry“ hinzugekommen. Ein echter Verkaufsschlager!
Bei uns machts die Mischung: Morgens brauchen wir den Koffein-Kick mit „Cold Brew Coffee“, an warmen Tagen darf es mittags „Smooth Vanilla“ oder „Fresh Berry“ sein. Jetzt steht der Winter vor der Tür, unser Geheimtipp: „Alpine Chocolate“ einfach schonend erwärmen. Lecker!

„Wir wollen nicht, dass unsere Kunden jede Mahlzeit mit YFood ersetzen“

Heute Abend wird Euer Auftritt in der Höhle der Löwen ausgestrahlt. Wie habt Ihr Euch vorbereitet?

In den letzten Wochen war bei uns wirklich die Hölle los. Wir mussten unsere Produktion massiv hochfahren, alle Prozesse penibel Stress-testen und die Stabilität unserer Server sicherstellen. Unser Office wurde drei Tage zum Callcenter und wir haben alle uns listenden Supermärkte angerufen, um sie persönlich abzuholen und auf die Ausstrahlung vorzubereiten. Die Arbeit am Limit hat unser ganzes Team nochmal stark zusammengeschweißt.

Wie wollt Ihr die Leute, die mit Flüssignahrung per se nichts anfangen können, von YFood überzeugen?

Wir wollen nicht, dass unsere Kunden jede Mahlzeit mit YFood ersetzen. Ehrlich gesagt genießen wir gutes Essen selbst einfach viel zu sehr. Unsere Idee ist eher die Mahlzeiten zu ersetzen, die wir ohnehin nicht genießen können und die meist auch noch sehr ungesund sind. Gerade in diesen Situationen ist unser jederzeit trinkfertiges YFood perfekt. Es stillt den Hunger, ohne schwer im Magen zu liegen und gibt über den Tag hinweg konstante Energie indem es einen mit reichlich Protein, 26 Vitaminen & Mineralen, essentiellen Omega-Fettsäuren und wichtigen Ballaststoffen versorgt — und lecker ist es noch dazu! Man muss es einfach probieren und anfängliche Zweifel sind schnell zerstreut.

„Smart Food statt Fast Food“

Sollten wir wieder in einem Jahr sprechen: Wo steht Ihr dann?

Unsere klare Zielsetzung ist es, unsere Marktführerschaft in der DACH-Region weiter auszubauen. YFood soll jederzeit und überall für so viele Menschen wie möglich verfügbar sein, ob online oder im stationären Handel. Natürlich arbeiten wir auch an neuen YFood-Sorten und an anderen gesunden Mahlzeit-Ersatzprodukten. Wir haben einiges in der Pipeline — es bleibt also weiter spannend.

Ihr wurdet kürzlich in den German Accelerator aufgenommen und reist ab Januar mit dem Programm in die USA. Was erwartet Ihr Euch davon?

Es ist für uns eine große Ehre, am German Accelerator Programm teilnehmen zu dürfen und wir freuen uns, dass auch die Jury in YFood großes Potenzial für den amerikanischen Markt sieht. Wir sind sicher, vom großen Netzwerk des German Accelerators massiv profitieren zu können, um step by step auch den US-Markt zu erobern. Denn gerade dort sollte unser Slogan „Smart Food statt Fast Food“ besonders einschlagen!

Simon Tischer

Seit Dezember 2015 schreibt Simon Tischer für Munich Startup. Vorzugsweise berichtet er über Studien, Hintergründe und von Veranstaltungen. Er studierte Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

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