Boost für die Baubranche: Alasco schafft günstigen Wohnraum
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Boost für die Baubranche: Alasco schafft günstigen Wohnraum

Alasco möchte günstigeren und besseren Wohnraum schaffen. Dass die Gründer Anselm Bauer, Sebastian Schuon und Benjamin Günther damit in München offene Türen einrennen, dürfte klar sein. Mit der von ihnen entwickelten Software wollen die Founder, die mit ihrem vorherigen Startup Stylight einen beeindruckenden Exit hingelegt haben, Prozesse in Bauprojekten von Bauherren und Projektentwicklern wesentlich effizienter und transparenter gestalten.

Für Bauherren und Projektentwickler soll durch Alasco ein vollständig digitales Kostencontrolling ihrer Bauprojekte ermöglicht werden. Mitgründer Benjamin Günther erklärt, warum das notwendig ist:

„Bisher sind meist händische Prozesse und alte Software im Einsatz. Die Vorteile von Alasco für die Bauherren sind Kostenersparnisse, zum Beispiel durch das Erreichen von Skonto, höhere Sicherheit durch bessere Nachvollziehbarkeit und höhere Kostentransparenz durch Echtzeitdaten.“

Bisher gebe es diese Funktionalität nur als veraltete On-Premise-Software, ein Nutzungsmodell für serverbasierte Computerprogramme, die lediglich zur lokalen Nutzung dienen.

Alasco spart Zeit und Geld

Da bei Bauprojekten meist viele unterschiedliche Beteiligte involviert sind, gibt ihnen Alasco mit seiner Lösung nun die Möglichkeit, dass alle in der gleichen Software zusammenarbeiten können. So spart man sich mühsamen E-Mail-, wenn nicht sogar Briefverkehr. Dass Prozesse dadurch verkürzt werden können, liegt auf der Hand. Nach dem Motto „Zeit ist Geld“ sehen die Gründer die Zeitersparnis durch ihr Produkt deshalb als einen der wichtigsten Faktoren an, da gerade bei Bauprojekten dadurch Kosten eingespart werden können. Auch die während eines Projektes entstehenden Daten sollen durch Alasco verlässlicher werden.

Die Alasco-Gründer Benjamin Günther, Anselm Bauer und Sebastian Schuon.

Die Alasco-Gründer Benjamin Günther, Anselm Bauer und Sebastian Schuon.

Dass sich die drei Gründer nochmal auf ein neues Projekt eingelassen haben, war — nach der Erfolgsgeschichte mit Stylight — eine Umstellung. Dort hatten sie circa 200-250 Mitarbeiter unter sich. Mit Alasco begann man wieder von Null, zu dritt, in einem Raum, ohne Mitarbeiter. Alles wieder alleine aus dem Nichts aufzuziehen, habe Spaß gemacht, sagt Günther, gibt aber gleichzeitig zu, dass er über das mittlerweile 15-köpfige Team, das ihn und seine Kollegen unterstützt, sehr froh ist. So könne sich jeder wieder auf seine tatsächlichen Stärken fokussieren, wodurch man auch an Tempo zulegen könne.

München als Hotspot der Baubranche: Klarer Standortvorteil

Das Team wurde im ersten halben Jahr der Unternehmensgeschichte aufgebaut, während man zeitgleich mit Kunden am Produkt feilte. Zusätzliche fachkompetente Unterstützung holten sich Benjamin Günther und seine Kompagnons in Form von Gesellschaftern an Bord: Mit von der Partie sind Vertreter von Holtzbrinck Ventures und Picus, außerdem gibt es Support von den Gründern von Flixbus. Für das Jahr 2019 wurde das klare Ziel „schnelles Wachstum“ ausgegeben.

Als Szenekenner fühlen sich die früheren Stylight-Bosse in München immer noch pudelwohl. Zusätzlich sei man froh, hier für das Thema Baubranche am richtigen Ort zu sein. Günther sagt:

„Wir sind extrem glücklich mit Alasco ein Thema zu haben, bei dem München einen klaren Standortvorteil im Vergleich mit anderen Städten hat. Alle großen Bau- und Industriemessen finden in München statt und viele der Projektentwickler sitzen in München und dem Umland.“

Sich nicht zu sehr verbiegen!

Die Voraussetzungen für eine weitere Success Story scheinen also gegeben zu sein. Bleibt abzuwarten welche Hürden das Alasco-Team nehmen müssen wird. Günther zeigt sich dahingehend aber zuversichtlich:

„Es motiviert uns unglaublich mit einem Top-Team ein Top-Produkt zu bauen, das echte Kundenprobleme löst und jeden Tag ein bisschen besser wird. Die größten Gefahren wären sicherlich kurzfristige Hacks oder wenn wir uns für einzelne große Accounts zu sehr verbiegen würden. Aber da achten wir sehr darauf, dass uns das nicht passiert.“

Ein Artikel von

Munich Startup

Munich Startup ist das offizielle Startup Portal für München und die Region, das von der Landeshauptstadt München entwickelt wurde. Mitinitiatoren bzw. Kooperationspartner sind die UnternehmerTUM, das Entrepreneurship Center der LMU, das Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) und die IHK für München und Oberbayern. Träger ist die Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrum GmbH (MGH).

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