Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Pier Luigi Gilibert, geschäftsführender Direktor des EIF und Joachim Menze, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission (v.l.n.r., Foto: Marc Mueller/dedinag/Fraunhofer)

Europäischer Investitionsfonds und Fraunhofer gründen Technologiefonds

Die Fraunhofer-Gesellschaft und der Europäische Investitionsfonds fördern den Technologietransfer in Deutschland mit einem gemeinsamen Fonds in Höhe von 60 Millionen Euro.

Im Rahmen des Innovfin-Programms der Europäischen Kommission schließen sich der Europäische Investitionsfonds (EIF) und die Fraunhofer-Gesellschaft zusammen und gründen den „Fraunhofer Tech Transfer Fund“ mit einem Gesamtvolumen von 60 Millionen Euro. Hauptziel ist es, das geistige Eigentum der deutschlandweit 72 fachspezifischen Fraunhofer-Institute und -Forschungseinrichtungen zu vermarkten. Weitere Partner wie der Europäische Fonds für strategische Investitionen (EFSI) unterstützen dies. Dieser gilt  als Grundpfeiler des Investitionsplans für Europa, den sogenannten Juncker-Plan.

„In Deutschland mangelt es an Fonds für Investitionen in kapitalintensive Bereiche“

Der EIF und die Fraunhofer-Gesellschaft wollen mit dem Fonds Lücken in der Frühphasenfinanzierung schließen und mehr deutsche Hightech-Startups unterstützen. Der EU-Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation Carlos Moedas sagt:

Technologietransfer ist von größter Bedeutung, wenn wir Europa im Innovationsbereich weiter an der Spitze halten wollen.  Der neue Technologietransferfonds wird deutschen Forschern helfen, die Ergebnisse ihrer Arbeit in den Markt einzuführen und die deutsche Industrie noch innovativer und wettbewerbsfähiger zu machen. Dies ist ein weiteres Beispiel für den Mehrwert des Juncker-Plans im Land.“

Der geschäftsführende Direktor des EIF Pier Luigi Gilibert kommentiert:

„In Deutschland mangelt es nach wie vor an solchen Fonds insbesondere für Investitionen in kapitalintensive Bereiche beispielsweise mit modernen Werkstoffen oder die Fertigungsdigitalisierung, für die sich private Investoren kaum interessieren.“

Die EU-Ressourcen sollen Instrumente wie den neuen Tech-Fonds zu ausreichendem Gewicht verhelfen und den deutschen Technologietransfer- und Risikokapitalmarkt unterstützen.

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