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Zwei Münchner Startups gewinnen bei Biovaria 2019

Zwei Münchner Startups gewinnen bei Biovaria 2019

Menschliche Zellen

Credit: © Qimono / Pixabay

Menschliche Zellen – Credit: © Qimono / Pixabay

Sandra Ohse

Sandra Ohse

Sandra Ohse hat bisher als Redakteurin für eine bekannte Computer-Zeitschrift über die neuesten technischen Innovationen berichtet. Nun freut sie sich darauf, in die Welt der Startups einzutauchen, kreative Köpfe kennenzulernen und sie auf ihrem Weg redaktionell zu begleiten.

5. Juni 2019

2 Min. Lesezeit

Auf der Biovaria 2019 im München, einer der führenden Veranstaltungen für Life-Science-Technologien, holten die zwei lokalen Startups Ferrosens und Eximmium den Publikumspreis.

Ziel der Biovaria ist es, Europas Top-Wissenschafter zusammenzubringen und einen Austausch mit internationalen pharmazeutischen Unternehmen zu ermöglichen. Schirmherr der Veranstaltung ist das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Biovaria 2019: Startup Pitch & Partner

Auf der Biovaria präsentierten auch dieses Jahr wieder Wissenschaftler europäischer Forschungsinstitute, Universitäten sowie Universitätskliniken ihre neuen Technologien im Bereich Life-Science. Darüber hinaus stellten im Rahmen des Startup Pitch & Partner-Programms europäische Life-Science-Startups ihr Unternehmen vor und hatten die Möglichkeit, mit möglichen Investoren und VCs ins Gespräch zu kommen. Das Programm bietet jungen Unternehmen außerdem die Chance, Unterstützung von Branchenexperten zu erhalten. Beim Pitch-Wettbewerb konnte dieses Jahr das Startup Mind.pax in der Kategorie „Rising Startup“ die Jury überzeugen und sich über ein Preisgeld von 3000 Euro freuen.

Die Preisträger aus München

Auch zwei Münchner Startups wurden auf der Biovaria 2019 ausgezeichnet. So gewannen Ferrosens und Eximmium den Publikumspreis. Ferrosens hat sich 2017 gegründet und ist ein Spinn-Off des Münchner Uniklinikums. Das Startup hat mit dem FIDscreen ein portables Messinstrument entwickelt, mit dem sich schnell, effektiv und ohne Blutentnahme der Eisenwert im Blut ermitteln lässt. Die Ausgründung des Helmholtz-Zentrums, Eximmium, konnte mit ihrem neuen Verfahren überzeugen, Antikörper gegen bislang unbekannte Tumorantigene herzustellen. Hierfür arbeitet das Team mit sogenannten extrazellulären Vesikeln, die sich automatisch von Zellen abschnüren und immunologisch wichtige Informationen beinhalten.

Alle Infos zur Veranstaltung findet Ihr hier

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