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München soll führender Deeptech-Standort Europas werden

München soll führender Deeptech-Standort Europas werden

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

5. Dezember 2019

2 Min. Lesezeit

Europas bestes Ökosystem für Deeptech-Bereiche wie künstliche Intelligenz und Robotik soll zukünftig in der Region München zu finden sein. Dieses ambitionierte Ziel wird nun auch vom Bundesprogramm „EXIST Potentiale“ gefördert.

Die Deeptech-Offensive geht auf eine Initiative der TU München (TUM) und UnternehmerTUM zurück, die gemeinsam mit der LMU München und der Hochschule München Gründungsteams aus anderen Ländern dabei unterstützen wollen, in der Region München erfolgreiche Deeptech-Startups auf den Weg zu bringen

Nun hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Entscheidung über die Anträge für das Programm „EXIST Potentiale“ bekanntgegeben. 142 Hochschulen werden in den kommenden vier Jahren unterstützt, Ausgründungen zu fördern. Neu ist in dieser Runde des EXIST-Programms das Ziel, Deutschland als Global Player bei wissenschaftsbasierten Unternehmensgründungen zu positionieren.

Fokus auf Künstliche Intelligenz, Robotik, Additive Fertigung und nachhaltige Mobilität

In diesem Bereich war die TUM mit ihrem Konzept „TUM Global Deeptech Venture“ erfolgreich. Sie wird zusammen mit UnternehmerTUM potentialreiche Startup-Teams aus anderen Ländern unterstützen, sich in München anzusiedeln, um transformative Technologieentwicklungen einer marktgerechten Umsetzung zuzuführen. Dabei liegt der Fokus auf den Feldern künstliche Intelligenz, Robotik, additive Fertigung und nachhaltige Mobilität.

„TUM Global Deeptech Venture“ wird gezielt GründerInnen coachen und mit Ausgründungen der TUM und Partnern aus Industrie, Wissenschaft, Politik vernetzen.

„Damit werden wir die Gründerszene in München auf ein neues Potentialhoch bringen. Wir werden kraftvolle Partner und Investoren aus anderen Ländern anziehen und München zur führenden europäischen Metropole für Deeptech-Startups fortentwickeln“,

ist sich Prof. Thomas F. Hofmann, Präsident der TUM, sicher.

Gemeinsames zur europäischen Innovationsmetropole

Um München zur europäischen Innovationsmetropole zu entwickeln, haben die TUM, die Hochschule München und die LMU München ihre „EXIST“-Konzepte verknüpft und den „Munich B2B Co-Creation Hub“ entwickelt. Das gemeinsame Münchener Programm soll mit Fokus auf die Sustainability Development Goals der UN regionale Synergien proaktiv erschließen und internationale GründerInnen anziehen.

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