Bild: Visionhealth

Visionhealth bekommt 1 Million für Inhalations-App

Visionhealth sichert sich 1 Million Euro für seine digitale Gesundheits-App Kata. Der Investor Georg Matheis führt die Finanzierungsrunde an. Neben den Altinvestoren sind einige weitere Unternehmer und Investoren an der Seed-Runde beteiligt.

Durch eine digitale Überwachung von Inhalationsbehandlungen soll die App Kata die Behandlungsqualität von Patienten steigern und die Kosten für intensivmedizinische Therapie senken. Die App ist als Medizinprodukt zertifiziert. Visionhealth will die Finanzmittel nutzen, um das Zulassungsverfahren in Deutschland voranzutreiben. Ziel ist es, dass die Krankenkassen die Kosten für die App erstatten. Außerdem bereitet das Startup den Markteintritt in Deutschland vor, will die Funktionalität der App erweitern und diese klinisch validieren.

Sabine Häußermann, CEO und Gründerin von Visionhealth, sagt:

„Wir sind sehr erfreut, dass wir so großes Interesse und Unterstützung für unser Geschäftsmodell generieren konnten und auch stolz, die Finanzierungsrunde in diesen Tagen erfolgreich abzuschließen. Wir sind uns sicher, dass wir mit Kata ein Medizinprodukt auf den Markt bringen, das den Alltag der Patienten und die Inhalationstherapie nachhaltig verbessern wird. Wir haben nun die Mittel, weitere Inhalatoren in unser System zu integrieren und die Funktionen der Kata-App für eine noch breitere Patientengruppe zugänglich zu machen.“

„Visionhealth hat ein hervorragendes Team zusammengestellt“

Der Seed-Investor Georg Matheis sagt:

„Das therapeutische Potenzial von Kata ist für eine Vielzahl von Patienten mit Asthma oder COPD sehr hoch. Die Kata-Technologie stützt sich dabei auf langjährige Erfahrung und tiefes Wissen um die häufigen Anwendungsfehler der Patienten. Hier kann die App Kata einen echten Mehrwert für Patienten, Angehörige und behandelnde Ärzte bieten. Digitale Therapieunterstützung wird in Zukunft im Gesundheitssektor an Bedeutung gewinnen und bald schon zum Praxis- und Klinikalltag gehören. Visionhealth hat diesen Bedarf erkannt und ein hervorragendes Team zusammengestellt, das seine fundierte Erfahrung in respiratorischen Erkrankungen, den vorhandenen Therapieansätzen und in der Industrie einbringen kann.“

Simon Tischer

Seit Dezember 2015 schreibt Simon Tischer für Munich Startup. Vorzugsweise berichtet er über Studien, Hintergründe und von Veranstaltungen. Er studierte Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

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