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Streavent: „Virtuelle und hybride B2B-Events auf dem nächsten Level“

Nach gut zwei Jahren voller digitaler und hybrider Events hat sich hier eine gewissen Erwartungshaltung entwickelt. Doch nicht unbedingt alle Veranstalter schaffen es, diese auch zu erfüllen. Das Münchner Startup Streavent will ihnen dabei helfen. Im Interview verspricht es eine Softwarelösung, die auch für Kunden und Nutzer geeignet ist, die nicht in der digitalen Welt aufgewachsen sind.

Munich Startup: Wer seid Ihr und was macht Ihr? Stellt Euch bitte kurz vor!

Streavent: Streavent bringt virtuelle und hybride B2B-Events auf das nächste Level. Durch maßgeschneiderte Online-Plattformen, die bleibende Erlebnisse schaffen und intuitiv zu bedienen sind macht Streavent Digitalisierung für alle nutzbar. Individuell gestaltbare Plattformlösungen können von jedem unserer KundInnen ohne Vorkenntnisse einfach genutzt werden.

Streavent wurde im Mai 2020 gegründet und ist seitdem auf ein Team von 14 Mitarbeitern herangewachsen. Felix Schwencke (CEO) und Lennart Paul (COO) sind Co-Founder und leiten das Unternehmen gemeinsam. Beide haben sich auf einem Startup-Wettbewerb in Peking kennengelernt und anschließend im Gründerstipendium Manage&More begonnen miteinander zu arbeiten. Felix ist 27 Jahre alt und hat ursprünglich Maschinenbau an der TUM und in Stanford studiert. Lenny ist 24 Jahre alt und hat Informatik an der TUM studiert. Beide haben vorab an verschiedenen Projekten weltweit gearbeitet.

Munich Startup: Welches Problem löst Euer Startup?

Streavent: Die Digitalisierung ist da und der Druck auf Organisationen in Bezug auf Veranstaltungen immens. Grund dafür sind neue Kundenanforderungen, hohe Reisekosten bei sinkenden Budgets, körperliche Einschränkungen und neue Anforderungen an flexibles Arbeiten. Die Lösung stellen digitale oder hybride Veranstaltungen dar.

Gleichzeitig entsprechen digitale Lösungen oft nicht den Anforderungen der Kunden an Design, Branding und flexibler Funktionalität. Mit unserem Baukastenprinzip sind wir dazu in der Lage, genau diesen Kundenwünschen zu entsprechen und die perfekte Lösung anzubieten. Wir begleiten so Produktveröffentlichungen, Expertendiskussionen, Managementkonferenzen und Messen für Unternehmen, Verbände und politische Organisationen.

Streavent löst dieses Problem.

Munich Startup: Aber das gibt’s doch schon längst!

Streavent: Digital Natives machen einen geringen Teil der Gesellschaft aus, gleichzeitig gibt es tausend verschiedene Lösungen für genau diese Zielgruppe am Markt. So unterstützen die meisten Lösungen nicht, sondern überfordern die Nutzer nur.

Streavent ist „auch für Kunden und Nutzer geeignet ist, die nicht in der digitalen Welt aufgewachsen sind“

Mit Streavent bieten wir eine Softwarelösung, die auch für Kunden und Nutzer geeignet ist, die nicht in der digitalen Welt aufgewachsen sind. Gleichzeitig bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit die Plattform ganz nach Ihren Wünschen zu gestalten um so unvergessliche Erlebnisse zu schaffen. Zusätzlich pflegen wir mit unseren Kunden eine sehr enge Beziehung und entwickeln unser Produkt nach ihren Wünschen weiter.

Dadurch grenzen wir uns von unserer Konkurrenz ab und das schätzen unsere Kunden.

Munich Startup: Gab es bereits einen Punkt, an dem Ihr beinahe gescheitert seid?

Streavent: Wir hatten immer wieder Herausforderungen, die wir gemeinsam im Team lösen mussten. Beinahe gescheitert sind wir jedoch zum Glück noch nicht. Bisher konnten wir uns sehr gut entwickeln und freuen uns auch auf die kommenden Herausforderungen.

Munich Startup: Wo möchtet Ihr in einem Jahr stehen, wo in fünf Jahren?

Streavent: Im nächsten Jahr möchten wir unsere Kundenbasis im Eventbereich europaweit weiter ausbauen. In fünf Jahren möchten wir Streavent zu einem international agierenden Unternehmen mit Mitarbeitern in der ganzen Welt ausgebaut haben.

Streavent soll als Unternehmen für seine Mitarbeiter weiterwachsen und somit immer mehr spannende Perspektiven für alle Streavent-Familienmitglieder bieten.

Munich Startup: Wie schätzt Ihr den Startup-Standort München ein?

Streavent: München ist als Standort einfach genial. Wir sind hier privat wie beruflich sehr gut vernetzt. Daraus ergeben sich ständig neue Möglichkeiten. Durch unseren Remote-first-Ansatz sind unsere Mitarbeiter jedoch international verteilt. Unsere Mitarbeiter arbeiten derzeit in Deutschland (München, Stuttgart, Köln), Frankreich, Irland und Kalifornien.

Wir freuen uns auch sehr über unseren Einzug in das Werk1 am Ostbahnhof. Hier haben wir die Möglichkeit, Tür an Tür mit anderen Startups weiterzuwachsen.

Munich Startup: Isar oder Englischer Garten?

Streavent: Eindeutig Isar (am Flaucher). Dort ist es einfach am Schönsten.

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2013 über das Digital Business. Schwerpunkt des studierten Politikwissenschaftlers sind die Verknüpfung von On- und Offline-Kanälen in Marketing und Handel sowie der Wandel am Point of Sales und die Digitalisierung des Einzelhandels. Nun freut er sich auf die Münchner Startup-Szene mit ihren kreativen Köpfen.

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