© The Football Company

Joshua Kimmich investiert in The Football Company

Bei dem Münchner Startup The Football Company trifft der Deutschen liebster Sport auf NFTs und das Metaverse. Nun konnte das Startup seine Seed-Runde mit 2,5 Millionen Euro abschließen. Neben institutionellen Investoren beteiligten sich auch Fußball-Profis wie Joshua Kimmich an der Finanzierung.

The Football Company will ein Fußball-Metaverse erschaffen, das auf Avataren, lizenzierten Sammlerstücken und Wettbewerben basiert. Den Kern des Angebots bildet dabei ein Fußballmanager-Spiel, das den Regeln des Fantasy-Football folgt: Die NutzerInnen stellen sich ein Team aus Fußballern zusammen, das für sie Punkte basierend auf deren tatsächlicher Leistung während der Saison sammelt. Dabei können sie in einem virtuellen Stadion die Leistung ihrer Spieler live verfolgen.

Das 2020 gegründete Startup will seine Einnahmen dabei mit der Ausgabe von NFTs generieren. Mit diesen digitalen Sammlerstücken können Fans dann ihren eigenen Avatar ausrüsten oder sie auf einem virtuellen Marktplatz handeln. Hierzu hat das Startup bereits Lizenzen von der Bundesliga erhalten und arbeitet mit vielen der Teams zusammen. So hatte ziemlich gleichzeitig mit der Bekanntgabe der Finanzierung die Hertha eine eigene digitale Trikotkollektion für die Plattform herausgebracht.

Paul Keuter, Mitglied der Hertha-Geschäftsleitung, sagt dazu:

„Wir verfolgen im web3-Bereich eine langfristig angelegte Strategie, um den modernen und digitalen Entwicklungen nicht nur gerecht zu werden, sondern sie mit Hertha BSC auch maßgeblich voranzutreiben. Wir wollen damit für unsere Fans neue Angebote schaffen und für unseren Club digitale Geschäftsmodelle entwickeln.“

2,5 Millionen Euro für The Football Company

An der 2,5 Millionen Euro schweren Seed-Runde beteiligen sich unter anderem Dreamcraft Ventures, Dapperlabs, Web3 Studios und BLN Capital. Außerdem geben der Bayern-Profi Joshua Kimmich und der beim AS Monaco unter Vertrag stehende Cesc Fàbregas Geld. Mit den Brüdern Niko und Robert Kovač hatten sich zuvor bereits zwei ehemalige Bundesliga-Spieler (unter anderem beim FC Bayern München, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen) als Gründungsinvestoren bei The Football Company engagiert.

Cesc Fàbregas sagt dazu:

„Ich freue mich, mit TFC zusammenzuarbeiten, um Fußballfans einen einfachen und freudigen Zugang zum Metaversum zu ermöglichen, in dem sie nicht nur ihre Leidenschaft für den Fußball, sondern auch sich selbst ausdrücken können, und ich freue mich darauf, das Unternehmen beim Wachstum zu unterstützen.“

Und Niko Kovač erklärt sein Investment so:

„Das Metaverse gibt Fußballfans unglaubliche neue Möglichkeiten, ihre Leidenschaft für ihren Verein auszudrücken und ihre Individualität zu zeigen. Es wird die Attraktivität des Fantasy-Fußballs auf eine ganz neue Ebene heben.“

Und The-Football-Company-Mitgründer und CEO Ante Kristo ergänzt:

„Unser Ziel als Fußballfanatiker ist es, das Erbe und die Kultur des Fußballs zu respektieren und gleichzeitig modernste Technologie zu nutzen, um das bisher authentischste und fortschrittlichste virtuelle Fußballerlebnis zu schaffen.“

Die Mittel aus der Finanzierungsrunde sollen die Expansion in neue Märkte und neue Mitarbeiter investiert werden. So will das Startup den Grundstein für seine Skalierung als führendes Sport-NFT-Ökosystem legen.

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2013 über das Digital Business. Schwerpunkt des studierten Politikwissenschaftlers sind die Verknüpfung von On- und Offline-Kanälen in Marketing und Handel sowie der Wandel am Point of Sales und die Digitalisierung des Einzelhandels. Nun freut er sich auf die Münchner Startup-Szene mit ihren kreativen Köpfen.

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