Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!
Der Münchner Businessplan Wettbewerb von Baystartup unterstützt Gründer aus Südbayern seit 1996 mit Expertenfeedbacks und Workshop-Programmen. Alle teilnehmenden Startups erhalten mehrfaches schriftliches Feedback von einer Expertenjury, womit die Teams ihre Konzepte gezielt weiterentwickeln können. Auf die fünf Siegerteams, die sich gegen über 100 Teilnehmer-Teams aus ganz Südbayern durchsetzen konnten, warten in Phase 2 Preisgelder in Höhe von insgesamt 9.000 Euro. Die Prämierung der Sieger fand gestern Abend via Online-Livestream vor über 300 ZuschauerInnen statt. Auf den ersten fünf Plätzen sah die Jury folgende Teams:
Platz 1:Manyfolds hat ein System für umweltfreundliche, sichere und größenoptimierte Versandverpackungen entwickelt. Eine App ermittelt per Bilderkennung das optimale Verpackungsdesign und generiert automatisch ein Schnittmuster dafür. Füllmaterial wird eliminiert und weniger Luft in den Verpackungen führt zu direkten Reduktionen im Logistikverkehr. Die Kunden können wählen, ob sie die Produktion der Verpackungen über kompakte Mietmaschinen bei sich vor Ort oder über den externen Produktionsservice von Manyfolds organisieren möchten. (Foto: Baystartup)Platz 2: Sewts ist ein junges Advanced-Robotics-Startup aus München. Mit dem Schwerpunkt auf die Verarbeitung von leicht verformbaren Materialien entwickelt das Team künstlich intelligente Algorithmen, die Industrieroboter steuern und vorhandene Hardware digital mit menschenähnlicher kognitiver Intelligenz sowie einer ultrasensitiven Motorik ausstatten. Vision des Teams ist es, die Produktion von Kleidungstextilien zu automatisieren, sie zurück nach Europa zu bringen, bestehende Transportrouten zu verkürzen und damit die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren. (Foto: Sewts)Platz 3:Cognibit hat sich zum Ziel gesetzt, autonomes Fahren sicher zu machen. Das Startup bringt den Faktor Mensch in die Verkehrssimulation und kann gerade auch kritische Situationen in der Simulation testen, z. B. wenn ein Fahrer durch sein Handy abgelenkt ist oder ein Fußgänger unerwartet auf die Fahrbahn tritt. Im Fokus stehen insbesondere die Grenzen und Beschränkungen für menschliches Verhalten. (Foto: Cognibit)Platz 4: Das Biotech-Startup Doderm hat sich dem Kampf gegen multiresistente Bakterien verschrieben. Die Gründer*innen entwickeln für die Behandlung von Hautinfektionen das erste sprühbare Gel auf Basis antibakterieller Antikörper von Kühen. Damit wollen sie dem wachsenden Problem der Antibiotikaresistenz entgegenwirken. (Foto: Doderm)Platzt 5:Qbound hat eine innovative Identity- und Access-Management-Lösung entwickelt. Diese soll Organisationen schützen, indem nur berechtigte Nutzer zur richtigen Zeit und mit den passenden Gründen auf entsprechende Applikationen zugreifen können. (Foto: Qbound)
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