Munich Startup
TeleClinic sammelt zwei Millionen Euro ein

TeleClinic sammelt zwei Millionen Euro ein

Credit: Das Gründerteam von TeleClinic: Reinhard Meier, Katharina Jünger und Patrick Palacín (v.l., Foto: TeleClinic)

Credit: Das Gründerteam von TeleClinic: Reinhard Meier, Katharina Jünger und Patrick Palacín (v.l., Foto: TeleClinic)

Florian Deglmann

Florian Deglmann

Der Exil-Nürnberger erforschte bis April 2019 als Redakteur die Münchner Startup-Szene.

23. November 2017

2 Min. Lesezeit

Das Münchner Health-Startup TeleClinic hat seine Seed-Finanzierung erfolgreich abgeschlossen. Neben den bisherigen Business Angels Michael Brehm, Urs Keller, Stefan Wiskemann, Max-Josef Meier geht nun auch das VC-Unternehmen Digital Health Ventures (DHV) aus Berlin mit an Bord, das die Finanzierungsrunde angeführt hat. Insgesamt wurden zwei Millionen Euro eingesammelt.

TeleClinicDas Startup hatte erst kürzlich als — nach eigener Aussage — erster und einziger telemedizinischer Anbieter die Genehmigung zur ausschließlichen Fernbehandlung erhalten. Das heißt TeleClinic-Ärzte dürfen über die Ferne Diagnosen stellen und behandeln, ohne dass vorher ein physischer Kontakt zum Patienten notwendig ist. Damit revolutioniert das Startup die ärztliche Versorgung und treibt die Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft voran.

Infrastruktur wird ausgebaut — Kooperation mit Online-Apotheken

Mit dem zusätzlichen Kapital wird TeleClinic seine telemedizinische Infrastruktur weiter ausbauen. Neben Diagnosen und Fernbehandlung wird es ab Januar Online-Rezepte geben. Ein Novum in Deutschland. Um letztere zu ermöglichen, plant das Startup mit Online-Apotheken zu kooperieren. Ausgebaut werden auch die Marketingaktivitäten sowie Kooperationen mit Krankenversicherungen. Bislang übernehmen rund sieben Krankenversicherungen die Kosten für Leistungen der TeleClinic. Darunter die ARAG, Barmenia, Concordia oder Debeka.

Guido Hegener, Managing Partner von DHV, zeigt sich von dem Münchner Health-Unternehmen überzeugt:

„Aus unserer Sicht besteht enormes Nachfragepotenzial nach telemedizinischen Angeboten – zudem sind wir begeistert davon, wie erfolgreich TeleClinic sich als Vorreiter im deutschen Markt bereits etablieren konnte. Wir freuen uns darauf, das Unternehmen dabei zu unterstützen, Telemedizin in allen Bundesländern für möglichst viele Patienten zugänglich zu machen.“

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