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Singapur Calling: Auslandssemester mit Startup-Praktikum

Singapur Calling: Auslandssemester mit Startup-Praktikum

Florian Deglmann

Florian Deglmann

Der Exil-Nürnberger erforschte bis April 2019 als Redakteur die Münchner Startup-Szene.

20. Juli 2016

2 Min. Lesezeit

Die Technische Universität München (TUM) und die National University of Singapore (NUS) starten ein besonderes Austauschprogramm: Studierende besuchen ein Semester lang ein Entrepreneurship-Seminar der Gastuniversität und absolvieren parallel ein Praktikum in einem Startup.

Damit fördern die beiden Universitäten Studierende, die sowohl unternehmerische als auch interkulturelle Kompetenzen erwerben wollen. Über die Entrepreneurship-Aktivitäten der TUM haben sich erst kürzlich zwei hochrangige singapurische Politiker in München und Garching informiert.

Das neue Austauschprogramm ist offen für die Studierenden der TUM School of Management. Sie bekommen die Chance, ein halbes Jahr lang die Unternehmenskultur in einem anderen Kulturkreis zu erkunden, von hervorragenden Wirtschaftswissenschaftlern zu lernen und Kontakte an einem der weltweit bedeutendsten Wirtschaftsstandorte zu knüpfen.

Der Austausch ist Teil des „NUS Overseas College Program (NOC)“, in dem die National University of Singapore (NUS) unter anderem auch mit der Stanford University, dem Stockholmer Royal Institute of Technology und der Tel Aviv University kooperiert. Die NUS und die TUM arbeiten bereits seit 15 Jahren eng zusammen, sowohl in der Forschung als auch beim Studienangebot von TUM Asia und dem Campus der TUM in Singapur.

Singapur und München – Metropolen mit lebendiger Gründerszene

Singapur und München gelten als besonders dynamische und innovative Wirtschaftsstandorte, mit der NUS und der TUM als wichtigen Förderern des Unternehmergeistes. In Singapur ist die Gründerszene in den vergangenen zehn Jahren rasant gewachsen. Die Zeitschrift „The Economist“ bezeichnete das Startup-Viertel der Stadt jüngst als „the world’s most tightly packed entrepreneurial ecosystem“.

Die NUS und die TUM haben maßgeblich dazu beigetragen, dass Studierende vermehrt ihr Augenmerk auf eine Unternehmensgründung richten. Seit 1990 wurden rund 800 Startups aus der TUM heraus gegründet und damit mehr als 14.000 Arbeitsplätze geschaffen. Das Modell sei beispielhaft für ganz Deutschland, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem Besuch des Entrepreneurship Center im vergangenen Jahr.

 

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