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Banovo: Badsanierungs-Startup ist insolvent

Banovo: Badsanierungs-Startup ist insolvent

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

4. März 2023

2 Min. Lesezeit

Als vorläufiger Insolvenzverwalter für Banovo wurde Matthias Hofmann von der Kanzlei Pohlmann Hofmann eingesetzt. Hintergrund des Insolvenzantrags sind gescheiterte Gesellschafterverhandlungen über die künftige Finanzierung des Unternehmens. Einzelne Gesellschafter seien zwar zur Weiterfinanzierung von Banovo bereit gewesen wären, eine Einigkeit unter den Gesellschaftern konnte aber nicht erreicht werden.

Das 2015 von Mareike Wächter und Michael Dreimann gegründete Startup bietet seinen KundInnen ein digitales Konzept zur Badsanierung und -renovierung an. KundInnen können online eine komplette Badsanierung erwerben, auch die Planung und Vorgespräche laufen digital ab. Nach Unternehmensangaben arbeiteten bei Banovo zuletzt 85 MitarbeiterInnen an fünf Standorten in Deutschland.

Breite Investorensuche für Banovo geplant

Der vorläufige Insolvenzverwalter und sein Team verschaffen sich aktuell einen Überblick über das Unternehmen und den Stand der laufenden Badsanierungsprojekte. Geschäftspartner des Unternehmens sollen sehr kurzfristig über den aktuellen Stand informiert werden. Zudem hat Hofmann bereits Kontakt zu mehreren möglichen Investoren aufgenommen und plant zudem zeitnah eine breite Investorensuche. Er meint:

„Im Interesse der Kunden, des Teams und der Gläubiger und Geschäftspartner von Banovo müssen wir in den kommenden Wochen versuchen, alles auszuschöpfen, um das beste Ergebnis für alle Beteiligten zu erzielen.“

Für die rund 85 MitarbeiterInnen wird außerdem gerade die Insolvenzgeldvorfinanzierung vorbereitet:

„Die Löhne der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bis einschließlich April 2023 über das Insolvenzgeld gesichert. Bis dahin werden wir mit gemeinsamen Anstrengungen an einer Lösung für die Zukunft des Unternehmens arbeiten.“

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