Im Mittelpunkt des Festivalprogramms stand der gezielte Transfer von Growth-Strategien, Künstlicher Intelligenz und Marketing-Know-how in wirkungsorientierte Geschäftsmodelle. Entlang einer „No-Boring“-Devise bot das Event Panels zu Corporate Social Responsibility und nachhaltiger Unternehmensführung. Auf der Bühne standen unter anderem Micha Fritz, Mitgründer von Viva con Agua, Kerstin Erbe, CPO bei dm-drogerie markt, David Baumgartner, Gründer von Dean&David, Anna Yona, Gründerin von Wildling Shoes, sowie Franziska Meyer, Mitgründerin von Edurino.
Für Gründungsteams in Bayern gibt es neben solchen Vernetzungsformaten auch spezialisierte Anlaufstellen: Unterstützung bei der Validierung werteorientierter Ideen bieten unter anderem der Munich Impact Incubator und die Qualifizierungsprogramme der Social Entrepreneurship Akademie.
Aus der Nische in die Breite
Das Festival bot Raum für eine sachliche Bestandsaufnahme der aktuellen Rahmenbedingungen für Impact-Startups. Micha Fritz unterstrich den Anspruch an eine breitere Bewegung und betonte, dass man hier in einer Bubble sei, die noch viel größer sein müsste.
Und genau hier setzt der Verein Startups for Tomorrow mit mittlerweile 30 Mitgliedern an, um wirkungsorientierte Unternehmen im DACH-Raum sichtbarer zu machen und Partnerschaften mit etablierten MarktteilnehmerInnen zu fördern.
Auch Constantin Schmunzler, Initiator von Startups for Tomorrow, hebt die Bedeutung des Standorts München hervor:
„Nachhaltigkeit und Impact-Unternehmertum stehen bundespolitisch gerade nicht mehr oben auf der Agenda. Umso mehr zählt, was hier in München passiert: Zum dritten Mal in Folge kommen GründerInnen, InvestorInnen und Unternehmen zusammen, um zu zeigen, dass wirtschaftlicher Erfolg und Wirkung zusammengehören.“
Rückenwind durch die Stadt München
Ein sichtbares Signal für die lokale Gründerszene setzte die Schirmherrschaft von Dominik Krause, dem Bürgermeister der Landeshauptstadt München. Dies unterstreicht den Stellenwert, den das Social Entrepreneurship neben Technologie- und Deeptech-Bereichen im Innovationsstandort München einnimmt.
„Das zeigt, dass das Thema nicht an Relevanz verloren hat“,
sagt Constantin Schmunzler.
Das SFT-Festival 2026 zeigte praxisnah: Nachhaltiges Handeln und wirtschaftlicher Erfolg schließen sich nicht aus. Der direkte Austausch zwischen etablierten Unternehmen, KapitalgeberInnen und Nachwuchsteams liefert die Grundlage, um gesellschaftliche Lösungen skalierbar zu machen.










