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Startups machen es vor: Digitalisierungslösungen, die Unternehmen jetzt brauchen

Startups machen es vor: Digitalisierungslösungen, die Unternehmen jetzt brauchen

Ein Gastbeitrag von Miki Yokoyama, COO von Techfounders

Ein Gastbeitrag von Miki Yokoyama, COO von Techfounders

<p>Miki Yokoyama ist seit 2018 COO bei Techfounders und war zuvor Unternehmensberaterin bei der Boston Consulting Group, in der Konzernstrategie und -planung bei der BMW Group sowie als Liaison Manager &amp; Editor bei der Allianz SE tätig. Miki besitzt einen Master in International Relations &amp; International Communication der Boston University und einen Bachelor in Kommunikationswissenschaft der LMU München.</p>

30. März 2020

3 Min. Lesezeit

Die Ausbreitung des Coronavirus hält vielen Unternehmen aktuell einen Spiegel vor, denn sie macht deutlich, inwieweit die Digitalisierung in der eigenen Firma bereits fortgeschritten ist und an welcher Stelle Nachholbedarf besteht. Plötzlich gilt es, Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken, Meetings durch Videokonferenzen zu ersetzen und einen Weg zu finden, das Tagesgeschäft und die tägliche Zusammenarbeit aufrechtzuerhalten. Das erfordert eine entsprechende technische Ausstattung, Collaboration Tools sowie neue Arbeitsmethoden und -prozesse.

Miki Yokoyama
Unsere Gastautorin Miki Yokoyama, COO von Techfounders. (Foto: Miki Yokoyama)

Wenn es um Flexibilität, die schnelle Anpassung an neue Situationen und die Entwicklung innovativer Lösungen geht, haben Startups an dieser Stelle die Nase vorn und unterstützen mit ihren Produkten und Services vor allem große Unternehmen bei der Digitalisierung. Wie das funktioniert, zeigen die fünf folgenden Beispiele von Techfounders-Startups.

KIProtect: Datenschutz für alle Arbeitsabläufe

KIProtect ist eine Sicherheitsstufe für Datentechnik und künstliche Intelligenz und wird direkt in die Datenverarbeitung von Unternehmen integriert. Sie spürt dort vor allem persönliche und sensible Daten auf. Je nach Geschäfts- und Sicherheitsanforderungen des jeweiligen Kunden werden diese Daten mit modernen Pseudonymisierungs-, Anonymisierungs- und Verschlüsselungstechniken transformiert und lassen sich so sicher speichern und verarbeiten.

Qbound: Cybersecurity in Zeiten von Homeoffice und Cloudlösungen

Qbound bietet Unternehmen eine innovative Lösung für den (Remote) Zugriff auf Anwendungen, Cloud-Services und IoT-Geräte. Das Startup hat hierfür eine sogenannte Zero Trust Lösung entwickelt, welche die mit dem Internet verbundenen Geräte und Anwendungen schützt und für Nutzer ohne erfolgreiche Authentifizierung nicht unerreichbar macht – „never trust, always verify“. Damit ist die Lösung von qbound sicherer und nutzerfreundlicher als herkömmliche VPN- und Firewall-Systeme. IT-Systemadministratoren erhalten zudem eine unkomplizierte Lösung zur Überwachung, Auswertung und Anpassung von Zugriffsberechtigungen auf das Netzwerk. 

Ondewo: Dialog zwischen Mensch und Maschine

Das österreichische Hightech-Startup hat eine KI entwickelt, die Gespräche zwischen Menschen und Maschinen vollständig automatisiert. Die Plattform für natürliches Sprachverstehen (Natural Language Understanding) lässt sich für jeden Kunden individuell anpassen, um die höchstmögliche Genauigkeit für die spezifischen Anwendungsfälle zu erzielen. Mit der Plattform können Kunden Geschäftsmodelle digitalisieren, innovative digitale Produkte und Dienstleistungen entwickeln und Bestehende noch intelligenter machen. Ein weiterer Vorteil: Durch die Automatisierung lassen sich Kosten deutlich reduzieren.

H.U.H. Corporate: Weiterbildung — so individuell wie jeder Mitarbeiter

H.U.H. Corporate entwickelt KI-Lernlösungen für die betriebliche Weiterbildung. KI-gesteuerte Tutoren chatten täglich mit den Usern über eine mobile Anwendung und senden ihnen personalisierte Lerninhalte zu. Der Algorithmus passt dabei die Ziele des Programms an die Eigenschaften und Besonderheiten jedes Benutzers an. Die Plattform wurde außerdem so gestaltet, dass sie sich ohne großen Aufwand und einen komplexen Implementierungsvorgang in den Alltag jedes Mitarbeiters integrieren lässt.

Retorio: Recruiting mit künstlicher Intelligenz

Retorio analysiert Bewerbervideos und hilft dabei, einen geeigneten Kandidaten für eine offene Stelle zu finden. Die Software kombiniert dabei künstliche Intelligenz und Machine Learning mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Psychologie und Organisationsforschung. Schon aus kurzen Bewerbungsvideos erkennt Retorio das Kommunikationsverhalten und die besonderen Eigenschaften einer Person. Auf diese Weise können Unternehmen Talente effektiver und zuverlässiger erkennen und mit verschiedenen Jobprofilen vergleichen. Aktuell bietet Retorio die Nutzung der Software für zwei Monate kostenlos an, um Firmen zu helfen, ihre Recruitingprozesse aufrecht zu erhalten.

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