Munich Startup
Eure Startups des Quartals

Eure Startups des Quartals

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

12. Juli 2024

4 Min. Lesezeit

Bye Bye Toe
Mit einem Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ schafft es Bye Bye Toe in unsere Startups des zweiten Quartals. Marie Mueller, die Gründerin von Bye Bye Toe, hat einen String-Tanga entwickelt, der laut Aussage der Gründerin nicht nur „das In-den-Schritt-Ziehen“ vermeidet, sondern darüber hinaus auch noch „saubequem“ ist. Unangenehm und zum Teil schmerzhaft sei der sogenannte Cameltoe-Effekt – gemeint ist die optische Verformung des Schritts bei der Frau. Der Bye Bye Toe soll mit seiner Verstärkung durch ein weiches Padding in der Mitte des Strings Abhilfe schaffen. Tijen Onaran, eine der DHDL-Jurorinnen, zeigt sich sofort begeistert von dem Produkt und bot der Gründerin die geforderten 100.000 an. Was zunächst nach einem perfekten Deal aussah, platzte jedoch im Nachgang: Onaran investierte doch nicht in Bye Bye Toe, da das Thema Fashion nicht in die strategische Ausrichtung ihrer Firma passe. Übrigens: Wer Tijen Onaran live erleben will, der sollte sich jetzt Tickets für das Munich Startup Festival sichern. (Foto: Bernd-Michael Maurer / RTL)
Adon Health
Das Münchner Startup für Männergesundheit Adon Health sammelt in seiner Pre-Seed-Runde erfolgreich eine sechsstellige Summe ein und sichert sich mit dieser Meldung auch einen Platz in diesem Ranking. Adon Health hat eine Gesundheitsplattform aufgebaut, die Labortests, Arztberatungen, Medikamentenlieferung und Therapiemanagement mit Fokus auf Testosteronersatztherapien für Männer bietet. Sie soll es Patienten ermöglichen, ihre Versorgung digital und an einem Ort zu verwalten, und somit deutlich weniger komplex und zeitaufwendig ausfallen als der bisherige Standard. Dabei will sich das Startup nicht auf Testosteronersatztherapien beschränken. Zukünftig will Adon Health weitere digitale Gesundheitsdienstleistungen und präventive Medizin für Männer anbieten. (Foto: Adon Health)
Loremo
Dass die Münchner Startup-Szene auch das Luxussegment bedienen kann, beweist die Galeristin und Gründerin Franziska Scheuerle. Mit ihrer Plattform Loremo können Firmen und private KundInnen über einen Algorithmus-basierten Konfigurator maßgeschneiderte Kunstwerke bestellen. Die exklusiven Einzelstücke lassen sich dabei auf die Farben der bestehenden Inneneinrichtung und Persönlichkeiten der KundInnen anpassen. Das Geschäftsmodell besteht im Matching der InteressentInnen mit den geeigneten KünstlerInnen, für das Loremo dann einen Teil des Kaufpreises erhält. Bei einem Auftritt in der fünften Folge der aktuellen „Die Höhle der Löwen“-Staffel interessierten sich gleich drei InvestorInnen für das Münchner Kunst-Startup. Dennoch wurden sich die Beteiligten im Nachgang zur Sendung nicht handelseinig. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)
Emilia von Keyserlingk Pepper
EMS-Training, also Training mit Elektromuskelstimulationstechnologie, wird von spezialisierten Fitnessstudios schon lange angeboten. Das Erlebnis lässt dabei aber zu wünschen übrig: „Für ein zwanzigminütiges Training musste ich dreißig Minuten für An- und Abreise aufwenden, durch die großen Glasfronten fühlte ich mich wie im Schaufenster präsentiert, die Vorbereitung aus Verkabeln und Nassspritzen eines fremden Anzugs war lästig und es war noch dazu sehr teuer“, erinnert sich Emilia von Keyserlingk, Gründerin des Münchner Startups Pepper. Mit ihrem Unternehmen will sie es besser machen und bringt das EMS-Training in die heimischen vier Wände. Im Interview erzählt sie mehr zu den Hintergründen von Pepper, was ihre Lösung besonders macht und wie die nächsten Schritte des Startups aussehen. (Foto: Pepper)
Ecomates
Mit Energie für die Gatsronomie schafft es Ecomates in die Startups des zweiten Quartals. Das Startup bringt die Energiewende im Gastgewerbe voran. Die sogenannten Smart-Degrader der Münchner sind die derzeit kleinsten vollautomatisierten Biogasanlagen, mit deren Hilfe Betriebe nicht nur Emissionen, sondern auch Geld sparen können. Wie die Idee dazu entstand, was Omas Garage damit zu tun hat und wie man das Jungunternehmen unterstützen kann, haben uns die GründerInnen verraten. (Foto: Ecomates)
Ecoplanet
Und last but not least sichert sich auch Ecoplanet einen Platz im Ranking. Das Startup wurde 2022 von Maximilian Dekorsy und Henry Keppler gegründet. Mittlerweile hat es ein 35-köpfiges Team, ist mit Büros in München und Berlin aktiv und hat seit März 2023 insgesamt sechs Millionen Euro Kapital eingesammelt. Im ersten Jahr nach Produkteinführung verzeichnet das Unternehmen siebenstellige Umsätze und wächst stetig. Wir haben mit dem Gründer Maximilian Dekorsy gesprochen. (Foto: Ecoplanet)
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