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Foodji: Kaufda-Gründer steigt bei Automaten-Startup ein

Foodji: Kaufda-Gründer steigt bei Automaten-Startup ein

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

31. Oktober 2019

2 Min. Lesezeit

Das Münchner Startup Foodji konnte Christian Gaiser, Mitgründer des Berliner Unternehmens Kaufda/Bonial, sowie den European Angel Fund als Investoren gewinnen. Details über die investierte Summe sind nicht bekannt.

Foodji bietet intelligente Essensautomaten mit frischen Lebensmitteln an. Die Automaten des 2016 gegründeten Startups stehen unter anderem am Münchner Flughafen. Das Sortiment umfasst Getränke, Snacks wie Salate und Schokoriegel, Lunch-Bowls und Bagels. Die Kunden können die gewünschten Produkte direkt am Automaten per Touchscreen kaufen oder auch per App bis zu 12 Stunden im Voraus reservieren und bezahlen.

Weniger Ausschuss und höherer Umsatz durch Machine Learning

Die Automaten sind in der Cloud miteinander verbunden. So können das Sortiment intelligent geplant, Preise angepasst und die Lieferketten gesteuert werden. Durch Machine-Learning-Algorithmen soll die Nachfrage an allen Standorten möglichst genau bestimmt werden und so immer die optimale Menge Nachschub zum Automaten geliefert werden können.

„Die heutige Verpflegungsinfrastruktur zwingt uns im Alltag häufig lange Wegstrecken zum nächsten Supermarkt oder Imbiss auf uns zu nehmen oder man steht um 5 nach 8 vor verschlossener Tür. Das kostet wertvolle Zeit und ist meist nicht ökologisch. Mit Foodji bedienen wir die Nachfrage genau dort wo sie heute schon besteht und bisher nicht ausreichend befriedigt werden kann: Büro, Fitnessstudio, Universität, Krankenhaus oder Flughafen“,

so Felix Munte, CEO und einer der Gründer von Foodji.

„Dabei achten wir mit Hilfe unserer Foodji Cloud-Lösung besonders auf einen nachhaltigen Betrieb der Foodji PoS — die richtigen Mengen, um Foodwaste zu minimieren, optimierte Lieferzyklen, um CO2 zu vermeiden und mittelfristig auch Produktverpackungen ohne Plastikmüll.“

Das frische Kapital wollen die Münchner zur Weiterentwicklung des Produktes und zum Ausbau ihres Teams verwenden.

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