Munich Startup
„Chaos im Kopf“ – happybrush bei „Die Höhle der Löwen“

„Chaos im Kopf“ – happybrush bei „Die Höhle der Löwen“

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

26. Oktober 2017

2 Min. Lesezeit

Münchner Startups überzeugen bei der 4. Staffel der VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“. Nachdem bereits vergangene Woche das Münchner Food-Startup 3Bears einen erfolgreichen Auftritt absolvieren konnte, darf sich nun auch happybrush über einen 500.000 Euro-Deal freuen.

Nicht nur Ralf Dümmel, sondern auch Carsten Maschmeyer ließ sich von den happybrush-Gründern Florian Kiener und Stefan Walter im Rahmen der TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ von einem Investment überzeugen. Gemeinsam legten die beiden Löwen insgesamt 500.000 Euro auf den Tisch.  Im Austausch mussten die beiden Münchner Gründer 20 Prozent ihrer Anteile an die  Investoren abtreten — und damit doppelt so viel wie ursprünglich geplant. Aber: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, wie die Gründer bereits vor der Ausstrahlung der Sendung selbst auf der happybrush-Homepage verkündeten:

„Chaos im Kopf, aber naja, ganz egal. Wir hatten uns entschlossen mutig zu sein, eine große Chance zu ergreifen und unsere Leidenschaft für unser Produkt zu zeigen. Wir waren auf alles vorbereitet. Egal, ob es gut oder schlecht für uns ausgehen würde – wir sahen dieser für uns ganz neuen Art von Erfahrung positiv gestimmt entgegen. Denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt, oder?“

Besonderes Interesse rief bei den Investoren Dümmel und Maschmeyer — neben dem eigentlichen Produkt, der elektrischen Zahnbürste mit Schall- oder Rotations-Technologie — die Idee der Gründer hervor, die Zahnbürste mit „smarten“ Funktionen auszustatten. Dadurch könnte zukünftig die Zahnpflege getrackt und anschließend auf dem eigenen Smartphone ausgewertet werden. Informationen, die aber natürlich auch für Krankenkassen durchaus von Interesse sein könnten. Ursprünglich wollten Florian Kiener und Stefan Walter diese Idee nicht im Rahmen der Sendung präsentieren — letztendlich dürfte dies aber entscheidend zum 500.000 Euro-Deal beigetragen haben.

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