Munich Startup
Münchner Hyperloop-Team gewinnt SpaceX Competition

Münchner Hyperloop-Team gewinnt SpaceX Competition

Credit: © Dolores Volkert / TUM

Credit: © Dolores Volkert / TUM

Florian Deglmann

Florian Deglmann

Der Exil-Nürnberger erforschte bis April 2019 als Redakteur die Münchner Startup-Szene.

31. Januar 2017

3 Min. Lesezeit

Die harte Arbeit hat sich gelohnt: Das WARR Hyperloop Team holte sich beim Finale der Hyperloop Pod Competition bei SpaceX in Los Angeles den Preis für den schnellsten Pod. Elon Musk verfolgte die Fahrt der Münchner Kapsel vor Ort.

SpaceX-Gründer Elon Musk hatte die „Hyperloop Pod Competition“ 2015 ins Leben gerufen. Der Hyperloop ist das Konzept eines Hochgeschwindigkeitszuges, der sich mit annähernd Schallgeschwindigkeit in einer Röhre mit Teilvakuum fortbewegen soll. Studierendenteams aus der ganzen Welt stellten ihre Konzepte für den sogenannten Pod vor, die Kabinenkapsel, in der Passagiere durch die Röhre transportiert werden sollen. 30 Teams wurden ausgewählt, ihre Prototypen zu bauen und im Finale gegeneinander anzutreten.

https://www.youtube.com/watch?v=XVjeiLtw1Yo

Vom 27. bis 29. Januar war es dann so weit: Von den 30 ausgewählten Teams reisten 27 nach Los Angeles, um am Finale auf dem Gelände von SpaceX teilzunehmen. Darunter das WARR Hyperloop Team der Technischen Universität München (TUM).

In der eigens für den Wettbewerb gebauten Röhre fanden die abschließenden Tests statt. Doch nur drei Teams durften tatsächlich in der evakuierten Röhre fahren: die Studierenden des Massachusetts Institute of Technology, der TU Delft und das der TUM.

„Fastest Pod“ kommt aus München

Am Sonntag konnte das WARR-Hyperloop-Team dann erleben, wie ihre Kapsel durch die Röhre raste. Elon Musk verfolgte den Test des Münchner Teams als einzigen live vor Ort. Der Pod schoss an Platz Eins. Das Team erhielt den Preis für den „Fastest Pod“. Die Trophäe: Ein von Elon Musk handsignierter Miniatur-Pod aus Titan. Die TU Delft war ebenfalls erfolgreich und erhielt den Preis für den technisch besten Prototyp.

„Den Sieg jetzt nach Hause an die TUM bringen zu können macht uns unglaublich stolz“,

sagt Thomas Ruck vom WARR Hyperloop Team.

„Es ist ein tolles Gefühl nach eineinhalb Jahren harter Arbeit als Sieger dazustehen und sagen zu können, dass man alles richtig gemacht hat.“

„Höchste Anerkennung“

TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann zum Sieg des Teams:

„Ich gratuliere unserem WARR Hyperloop Team zu diesem eindrucksvollen Erfolg. In nur eineinhalb Jahren haben TUM-Studierende aus verschiedenen Fakultäten eine Hochgeschwindigkeits-Passagierkapsel für das Hyperloop-Konzept entwickelt und selbst gebaut. Sie haben dabei das ‚German Engineering‘ zum Sieg in einem harten internationalem Wettbewerb geführt, bei dem die ganze TUM-Gemeinschaft die Daumen gedrückt hatte. Meine höchste Anerkennung zu dieser anspruchsvollen Leistung.“

Mehr davon

Passende Beiträge zum Weiterlesen

Young Forum: Türöffner für junge Talente
How To

Young Forum: Türöffner für junge Talente

03.09.26
3 Min.
Startups treffen auf Versicherer und VCs beim ITHM Tech Accelerator Day
Ökosystem

Startups treffen auf Versicherer und VCs beim ITHM Tech Accelerator Day

02.09.26
4 Min.
HTGF plant 150 Investments mit neuem Seedfonds
Ökosystem

HTGF plant 150 Investments mit neuem Seedfonds

01.09.26
2 Min.
Munich Startup Recap 35/26
Ökosystem

Munich Startup Recap 35/26

30.08.26
2 Min.
Strascheg Center for Entrepreneurship: Von der Idee bis zur Finanzierung
Ökosystem

Strascheg Center for Entrepreneurship: Von der Idee bis zur Finanzierung

27.08.26
3 Min.
Startup-Investments steigen auf 5,3 Milliarden
Ökosystem

Startup-Investments steigen auf 5,3 Milliarden

26.08.26
2 Min.
Jedes vierte Startup stellt wegen KI nicht ein
Ökosystem

Jedes vierte Startup stellt wegen KI nicht ein

24.08.26
2 Min.
Munich Startup Recap 34/26
Ökosystem

Munich Startup Recap 34/26

23.08.26
2 Min.
GovTech Allianz will Verwaltung modernisieren
Ökosystem

GovTech Allianz will Verwaltung modernisieren

21.08.26
2 Min.
Vom Labor zum Startup: Warum gute Forschung allein nicht reicht
Inside Stories

Vom Labor zum Startup: Warum gute Forschung allein nicht reicht

20.08.26
10 Min.
Gründen für den guten Zweck? So unterstützt die Social Entrepreneurship Akademie
Ökosystem

Gründen für den guten Zweck? So unterstützt die Social Entrepreneurship Akademie

17.08.26
2 Min.
Munich Startup Recap 33/26
Ökosystem

Munich Startup Recap 33/26

16.08.26
2 Min.