Munich Startup
Phelas holt SpaceX-Veteran Roger Lammin ins Advisory Board

Phelas holt SpaceX-Veteran Roger Lammin ins Advisory Board

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

21. Oktober 2024

2 Min. Lesezeit

Phelas hat sich auf die Entwicklung einer Flüssigluft-Energiespeichertechnologie spezialisiert, die auf die Integration mit erneuerbaren Energiequellen zugeschnitten ist. Der sogenannte Aurora-Langzeit-Energiespeicher soll dazu beitragen, die Energiewende voranzubringen. Hierzu hält er den in erneuerbaren Quellen generierten Strom dezentral bereit und macht ihn rund um die Uhr verfügbar. Darüber hinaus bietet das Startup mit seinem Catalyst-Service ein softwaregestütztes Beratungstool, das Energieversorgern und Entwicklern erneuerbarer Energien hilft, Entscheidungen für den Technologieeinsatz zu treffen.

Neuer Fertigungsexperte im Board

Wie das Münchner Unternehmen nun bekannt gibt, beruft es mit Roger Lammin einen ehemaligen Senior Director von SpaceX in sein Advisory Board. Lammin, ein renommierter Fertigungsexperte mit mehr als 40 Jahren Erfahrung unter anderem bei Nestlé und BMW, war von 2012 bis 2019 bei SpaceX. Dort war er nach eigenen Angaben maßgeblich am Aufbau der Fertigung der Falcon 9 Rakete beteiligt.

Seine Erfahrung im Bereich der Fertigung und der schnellen Herstellung, Produktion und Iteration von komplexer Hardware soll Phelas auf dem Weg zu seiner Vision einer Zukunft mit 100 Prozent erneuerbaren Energien helfen.

Erfolgreiche Seed-Runde im März

Zu Beginn des Jahres konnte das Münchner Startup erfolgreich seine Seed-Runde über 4,1 Millionen Euro abschließen. Die Runde wurde von dem israelischen Climatetech Fonds E44 Ventures angeführt. Daneben beteiligten sich auch die Axon Partners Group, Deutsche Telekom Hubraum, BNV Partners und weitere, namentlich nicht genannte Investoren an der Finanzierung.

Das Geld aus der Finanzierungsrunde soll dafür eingesetzt werde, die Technologie der Münchner weiterzuentwickeln und den Flüssigluftspeicher in den Megawatt-Bereich zu skalieren. Auch soll der EU-weite Einsatz der Lösung gefördert werden.

Phelas-CEO Justin Scholz meinte damals dazu:

„100 Prozent erneuerbare Energien weltweit zu ermöglichen, ist eine Selbstverständlichkeit. Wir haben Phelas gegründet, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen und unseren Kunden den Aufbau des erneuerbaren Energiesystems der Zukunft zu ermöglichen. Erneuerbare Energien und Speicher müssen die billigste, nachhaltigste und zuverlässigste Energieversorgung der Welt werden.“

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