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Qwello gewinnt Ladepunkt-Ausschreibung in Hamburg

Qwello gewinnt Ladepunkt-Ausschreibung in Hamburg

Credit: © Qwello

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Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Das Münchner E-Mobility-Startup Qwello geht als Gewinner seines bevorzugten Loses aus der Ausschreibung von Hamburg zur Vergabe von Ladepunkten hervor. Das Münchner Startup erhält damit die Konzession, 500 Ladepunkte in der Hansestadt zu errichten.

29. November 2024

2 Min. Lesezeit

Qwello bietet Städten eine schlüsselfertige Ladelösung, indem es alle Elemente der Ladesäuleninfrastruktur bereitstellt, einschließlich Hardware- und Softwareentwicklung, Installation, Betrieb und Wartung. Die Ladesäulen sind außerdem mit benutzerfreundlichen Funktionen ausgestattet, wie zum Beispiel symbolbasierte Benutzerkommunikation für eine universelle Nutzung oder Optionen für kontaktlose Kreditkarten- oder Handyzahlung. Über die dazugehörige App erfolgt Rechnungsstellung, Reservierung und Standortsuche. Mit diesem Ansatz ist das Münchner Startup bereits in vielen europäischen Märkten unterwegs, darunter UK, Frankreich, Spanien und Polen und konnte sich im September eine Finanzierung über 65 Millionen Euro sichern.

Erfolgreich bei europaweiter Ausschreibung

Ein Konzept, mit dem das Münchner Startup auch bei einer Ausschreibung in Hamburg punkten konnte. Ziel der Ausschreibung war es, die bereits bestehende städtische Ladeinfrastruktur von 1.600 Ladepunkten bedarfsgerecht zu erweitern. Im Rahmen einer europaweiten öffentlichen Ausschreibung der Behörde für Wirtschaft und Innovation im März 2024 hatten private Betreiber die Möglichkeit, sich auf eines von fünf Losen mit jeweils 500 Ladepunkten zu bewerben.

Bei den vergaberelevanten Zuschlagskriterien erreichte Qwello in zwei Kriterien die Bewertung “herausragend”, in einer weiteren die Bewertung “gut” und erreichte damit in der Gesamtbewertung Platz eins. Somit konnte Qwello sein präferiertes Vergabelos gewinnen. Mit der Konzessionsvergabe von fünf Losen für den Aufbau und Betrieb von jeweils 500 Ladepunkten wird nun der nächste Schritt zur Erweiterung der Ladeinfrastruktur getan. Bereits Mitte 2027 soll der Aufbau dieser 2.500 Ladepunkte abgeschlossen sein, die im Anschluss acht Jahre betrieben werden sollen.

Aufgrund seiner langjährigen Expertise in den Bereichen Projektmanagement, Genehmigungsverfahren sowie Netzanschlüssen rechnet Qwello damit, die benötigte Erweiterung an Ladeinfrastruktur bereits früher bereitstellen zu können. Dabei ergänzen die in der Konzessionsausschreibung gewonnenen Ladestandorte die bereits vorhandenen und weitere im Vergabeverfahren zugeteilten Qwello Standorte in der Hansestadt.

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