Munich Startup
Slush 2022: „Wo ist die Zukunft hin?“

Slush 2022: „Wo ist die Zukunft hin?“

Credit: Bild: Julius Konttinen

Credit: Bild: Julius Konttinen

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Neonlicht, Techno und so viele Besucher wie nie zuvor: Die Slush in Helsinki zieht Startups, Investoren und Tech-Begeisterte aus der ganzen Welt an. Wir haben uns für Euch in Helsinki umgesehen.

17. November 2022

3 Min. Lesezeit

Slush 2022
Wie auch in den Jahren zuvor liegt der Fokus vor allem auf Dealmaking: So treffen laut den Veranstaltern 4.600 Early Stage Startup Founders auf 2.600 Investoren, was die Slush zur größten Ansammlung von Venture Capital der Welt mache. Und mindestens einen der Deals können die Besucher sogar live mitverfolgen: Dem Gewinner des Slush 100 Pitching-Wettbewerbs winkt ein Investment in Höhe von 1 Millionen Euro durch fünf namhafte Investoren. (Bild: Julius Konttinen)
Slush 2022
Trotz all dem Licht in den Hallen und den guten Aussichten beginnt die Slush in Dunkelheit: In ihrer Begrüßung stellen die beiden CEOs der Slush Eerika Savolainen und Mikko Mäntylä die Frage „Wo ist die Zukunft hin?“. Denn anstatt all der Dinge, die man sich noch im letzten Jahr für die Zukunft vorgestellt hat, finden wir uns in einer Gegenwart voller Krisen wider. Doch sie sind sich auch sicher, dass die technologische Entwicklung hier zu Lösungen führen wird und weisen auf die Fortschritte in Bereichen wie Biotech und Energiesicherheit hin. Der Auftrag an die Startups in Investoren, die sich in Helsinki versammelt haben, ist damit formuliert. (Bild: Riikka Vaahtera)
Slush 2022
Für die finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin (rechts) ist klar: Europa muss unabhängiger werden. Dabei ist es für sie egal, ob es um Energie, Rohstoffe oder Hochtechnologie geht. Demokratische Staaten dürften sich nicht mehr in Positionen wiederfinden, in denen sie von Autokratien erpresst werden können. Dabei betont sie auch, dass die nötigen Investitionen jetzt gemacht werden müssten, schließlich dauere es ein paar Jahre, bis sie Wirkung zeigen und beispielsweise eine Mikrochipfabrik in Europa auf globalem Top-Niveau produzieren kann. Zudem sieht sie die Regierungen in der Verantwortung, ein innovationsfreundliches Umfeld zu schaffen. Das Bühnenprogramm der Slush lässt sich übrigens auf Youtube live mitverfolgen. (Bild: Petri Anttila)
Mitten im Getümmel repräsentieren vier Startups das Münchner Ökosystem: Farminsect, Fernride, Justt und Mily Technologies. Am Gemeinschaftstand der Startup-Champs (München, Hamburg, Köln und Berlin) buhlen sie um die Aufmerksamkeit der Messebesucher und nutzen die Möglichkeit, sich mit den in Helsinki versammelten Investoren zu treffen. Am Abend des ersten Messetages pitchen sie dann auf einem exklusiven Side-Event vor ausgewähltem Publikum. (Bild: Munich Startup)
German Pitching Stage
Gegenüber des Munich-Startup-Stands pitchen deutsche Startups auf der German Pitching Stage. Zwei Tage lang stellen hier GründerInnen sich und ihre Ideen vor. Mit rund 30 Quadratmetern mehr Fläche als noch im letzten Jahr haben die Organisatoren rund um die AHK Finnland hier einen weiteren Hotspot der Messe geschaffen. (Bild: Munich Startup)
Natürlich nutzen auch zahlreiche weitere Ökosysteme die Gelegenheit, sich zu präsentieren: Vertreter aus Frankreich, der Schweiz, Polen, Irland und sogar aus dem japanischen Fukuoka bevölkern die Messehalle. Mailand geht sogar noch einen Schritt weiter: Die italienische Metropole bespielt die digitalen Werbeflächen Helsinkis mit den verschiedensten Anzeigen. (Bild: Munich Startup)
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