Entwickeln, testen, überarbeiten — Nachgefragt bei der Digital Product School
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Entwickeln, testen, überarbeiten — Nachgefragt bei der Digital Product School

Von der Idee zum fertigen digitalen Produkt: In der Digital Product School lernen interdisziplinäre Teams agile Arbeitsmethoden. Wir haben uns mit Sascha Rehbock, dem Managing Director der Digital Product School, über das Programm unterhalten.

Was ist die Digital Product School?

Die Digital Product School (DPS) ist ein dreimonatiges Trainingsprogramm der UnternehmerTUM GmbH innerhalb des Digital Hub Mobility. Ziel ist die Aus- und Fortbildung der nächsten Generation von digitalen Produkt-Machern.

In der DPS arbeiten Produktmanager, Interaction Designer, Software-Entwickler und AI-Engineers in interdisziplinären Teams zusammen. Anhand eines konkreten Kundenproblems entwickeln sie innovative digitale Produkte und erhalten gleichzeitig ein intensives Coaching von internen und externen Experten in ihrem jeweiligen Fachgebiet sowie in agilen Arbeitsweisen und Design-Thinking-Methoden.

 

Diese einzigartige Möglichkeit, die digitale Transformation hautnah zu erleben und aktiv zu gestalten, wurde möglich Dank der Zusammenarbeit des Bayerischen Wirtschaftsministeriums mit internationalen Technologie- und Mobilitätskonzernen im Digital Hub Mobility: Audi, BMW Group, Daimler, Facebook, IBM Watson, Nokia, SAP, Stadtwerke München, ADAC, Infineon, MAN, Deutsche Telekom und TÜV Süd.

Bewerbungen von überall auf der Welt

An wen richtet sich die DPS?

Die Teams der DPS bestehen aus vier Rollen: Produktmanager, Interaction Designer, Software-Entwickler und AI-Engineer. Mit diesen Fähigkeiten sind die Teams in der Lage, selbstständig und autonom ein digitales Produkt zu bauen.

Jede Rolle ist mindestens einmal vertreten und besetzt von entweder einem Mitarbeiter der genannten Konzerne oder einem Talent. Talente aus diesen Fachgebieten, d.h. Master-Studenten und Absolventen, können sich bei uns über unsere Homepage http://dp.school bewerben.

Wir erhalten Bewerbungen von überall auf der Welt. Für internationale Teilnehmer kann das Programm somit ein Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt sein und für die beteiligten Unternehmen eine Möglichkeit, Kontakt zu diesen dringend benötigten Fachkräfte aufzubauen.

Sascha Rehbock

Sascha Rehbock, Foto: UnternehmerTUM

 

 Das Programm trägt „School“ schon im Namen. Kann man die Entwicklung innovativer Produkte so einfach lernen?

Jein. Nicht durch ein theoretisches Studium — aber durch praktische Erfahrung! In der DPS arbeiten die Teams an konkreten Kundenproblemen, die sie über selbst durchgeführte Befragungen identifiziert und validiert haben. Zur Lösung dieses Kundenproblems bauen sie ein digitales Produkt. Somit ist das  Erlernen der Methoden und Techniken der digitalen Produktentwicklung (z.B. Agiles Arbeiten, Lean-Startup-Ansätze  oder das Anwenden von Design-Thinking-Methoden) hier ein “Learning on the Job”. Im besten Fall sehen die Teams von selbst, dass sie mit diesen Arbeitsweisen viel schneller vorankommen und auch zu besseren Ergebnissen kommen als mit herkömmlichen Methoden.

Intensive drei Monate an der Digital Product School

Wie verhalten sich andere Programme von UnternehmerTUM, wie zum Beispiel Xpreneurs, zur DPS?

Wenn man die Entwicklung vom Studenten zum Unternehmer als geradlinigen Prozess sehen mag (was er aber in den seltensten Fällen ist!), dann steht die DPS sehr am Anfang: Das Programm richtet sich an Studenten, die erfahren wollen, wie in modernen Startups gearbeitet wird und ob die Gründung eines eigenen Unternehmens vielleicht für sie in Frage kommt.

 

Entwickelt ein Team in der DPS die Motivation, ein Thema weiterzuverfolgen und ein Startup damit zu gründen, wäre XPRENEURS, das Inkubator-Programm der UnternehmerTUM, der nächste Schritt: dort erhalten die jungen Gründer die nötige Unterstützung, ihr Produkt weiterzuentwickeln und einen Markteintritt vorzubereiten. Gleichzeitig profitieren sie vom großen Netzwerk aus Gründern, Experten und Investoren, die ihnen mit Rat, Tat und natürlich auch mit konstruktiver Kritik zur Seite stehen.

 Wie und wo kann man sich für eine Teilnahme bewerben?

Da wir drei Batches, d.h. drei Drei-Monats-Programme pro Jahr anbieten, ist eine Bewerbung bei uns kontinuierlich möglich. Einfach auf unserer Webseite http://dp.school ein paar Fragen beantworten und einen Lebenslauf hochladen.

Uns ist bewusst, dass viele Fähigkeiten erst erlernt werden müssen. Daher gehen wir weniger nach harten Auswahlkriterien vor und versuchen vielmehr, die Motivation der einzelnen Personen herauszufinden. Denn eines ist wichtig: es sind intensive drei Monate an der DPS! Als Teilnehmer muss man nicht nur in einem sehr internationalen Team mit unterschiedlichen Charakteren arbeiten, sondern auch in einer hohen Geschwindigkeit Ideen und Prototypen entwickeln, testen und überarbeiten – oder verwerfen und wieder von vorne starten! Da braucht es Leute, die sich hierauf auch einlassen wollen.

Ein Artikel von

Munich Startup

Munich Startup ist das offizielle Startup Portal für München und die Region, das von der Landeshauptstadt München entwickelt wurde. Mitinitiatoren bzw. Kooperationspartner sind die UnternehmerTUM, das Entrepreneurship Center der LMU, das Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) und die IHK für München und Oberbayern. Träger ist die Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrum GmbH (MGH).

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