Foto: Limehome

10 Millionen Euro für Limehome

Limehome sichert sich im Rahmen einer zusätzlichen Finanzierungsrunde weitere zehn Millionen Euro und erhöht somit seine Series-A-Finanzierung auf insgesamt 31 Millionen Euro. Die Bestandsinvestoren HV Holtzbrinck Ventures, Lakestar und Picus Capital erhöhen ihre Beteiligung.

Bereits im Februar konnte Limehome ein erfolgreiche Finanzierungsrunde mit 21 Millionen Euro verkünden. Diese Series-A-Runde wird nun um weitere 10 Millionen Euro aufgestockt. Mit dem frischen Kapital soll unter anderem die Weiterentwicklung der Technologieplattform und die Expansion ins Ausland vorangetrieben werden. Die ersten Limehome-Apartments werden in Granada, Barcelona und Sevilla eröffnet.

Idealer Zeitpunkt für den Markteintritt in Spanien

Ricardo Fernandez, der als Managing Director Spain die Expansion nach Spanien verantwortet, meint dazu:

„In Deutschland und Österreich empfangen wir bereits mehr als 5000 Gäste monatlich. Das Erfolgskonzept von Limehome bringen wir nun nach Spanien – ein für uns sehr spannender Markt. Auch wenn Spanien als internationaler Reisemarkt sicherlich noch länger als Deutschland die Folgen der Pandemie spüren wird, ist gerade jetzt ein idealer Zeitpunkt für den Markteintritt. Bereits seit Anfang Oktober empfangen wir die ersten Gäste.”

Aktuell ist das Münchner Startup an mehr als 45 Standorten in Deutschland und Österreich vertreten, weitere 35 Objekte befinden sich derzeit in der Entwicklung. Mit seinem kontaktlosen, voll-digitalisierten Hotelkonzept kann Limehome der Corona-Krise bislang gut trotzen, nach eigenen Angaben waren die Limehome-Apartments selbst zu Beginn der Pandemie im März und April gut ausgelastet und auch der Umsatz konnte seitdem verdoppelt werden. Eine weitere Einschätzung der aktuellen Lage gibt Mitgründer und Geschäftsführer Josef Vollmayr in einem unserer Corona-Updates.

„Die Hotellerie hat die Digitalisierung verschlafen“

Lars Stäbe, Mitgründer und Geschäftsführer von Limehome, kann in der Corona-Krise auch Chancen für sein Startup und die ganze Branche erkennen:

„Die Hotellerie hat die Digitalisierung verschlafen. Durch unseren Fokus auf die Kundenbedürfnisse waren Konzepte wie kontaktloser Check-in und Zugang sowie die digitale Rechnungsstellung bei uns von Tag eins an Standard. Wir sehen, dass Kunden jetzt aktiv nach Alternativen zum traditionellen Hotel suchen – technologiebasierten Modellen wie uns spielt das in die Karten. Die Krise bietet daher auch zahlreiche Chancen, die wir mit der weiteren Finanzierung nutzen wollen, um die Hotellerie mit einem starken Technologie- und Kundenfokus in die Zukunft zu führen.”

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

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