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Mehr als 530 Millionen Euro für Flixmobility

Mehr als 530 Millionen Euro für Flixmobility

Credit: Foto: Flix

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Simon Tischer

Simon Tischer

Flixmobility, das Mutterunternehmen von Flixbus und Flixtrain, hat eine Series-G-Runde mit 534 Millionen Euro (650 Millionen Dollar) abgeschlossen. Die Unternehmensbewertung liegt nun bei rund 2,5 Milliarden Euro (3 Milliarden Dollar).

8. Juni 2021

2 Min. Lesezeit

Die Finanzierungsrunde bei Flixmobility bildet eine Mischung aus Eigen- und Fremdkapital. Die Bewertung des Unternehmens steigt gegenüber der letzten Finanzierungsrunde vor zwei Jahren auf nun rund 2,5 Milliarden Euro (3 Milliarden Dollar). Zu den bestehenden Investoren gehören General Atlantic, Permira, TCV, HV Capital, Blackrock, Baillie Gifford und Silver Lake. Canyon Partners steigt als neuer Investor bei den Münchnern ein.

„Die jüngste Finanzierung ist ein starkes Zeichen für die Zukunft und für unsere Vision, mit Flixbus und Flixtrain den Menschen auf der ganzen Welt nachhaltige Mobilität zu bieten“,

sagt Jochen Engert, Gründer und CEO von Flixmobility.

„Mit der abgeschlossenen Finanzierung sind wir für zukünftige internationale Wachstums- und Expansionspläne mit Flixtrain und Flixbus gut aufgestellt.“

Flixmobility will Marktführer in Großbritannien, Portugal und den USA werden

Das Unternehmen hat die Corona-Pandemie nach eigenen Worten erfolgreich gemeistert und will nun expandieren. Auch das Zuggeschäft soll unter anderem in Deutschland und Schweden wachsen.

„Wir gehen jetzt in die Offensive. Unser klares Ziel ist es, in allen Märkten, in denen wir präsent sind, Marktführer zu werden. Das gilt auch für junge Märkte wie Großbritannien und Portugal oder die USA, wo wir derzeit noch die Nummer zwei oder drei sind“,

sagt André Schwämmlein, Gründer und CEO von Flixmobility.

„Wir wollen grüne, erschwingliche Mobilität für möglichst viele Menschen zugänglich machen, gerade die USA bieten dafür ein immenses Potenzial. Wir sehen die USA zukünftig als unseren größten Markt. Aber auch in großen europäischen Märkten werden wir nach der Pandemie unsere Marktposition stärken, um den Menschen wieder die Möglichkeit des Reisens zu geben. Um dies zu erreichen, muss jedes einzelne Land und auch die EU fairen Wettbewerb unterstützen und den fehlenden gleichberechtigten Zugang zu den europäischen Märkten angehen.“

Die Münchner betreiben Flixbus derzeit in 36 Ländern und Flixtrain in Deutschland und Schweden. Im Jahr 2019 sind 62 Millionen Fahrgäste mit Flixmobility gereist.

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