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Flixmobility erweitert Finanzierungsrunde

Flixmobility hat die erst kürzlich verkündetet Finanzierungsrunde F noch erweitern können. Wie das Münchner Mobilitäts-Unternehmen mitteilt, konnten zusätzliche Investitionen von Baillie Gifford, Luxor, Odyssey 44 und dem Blackrock-Fonds und -Kundenmandate eingesammelt werden.

Anfang des Monats wurde die Finanzierungsrunde durch die neuen Partnerschaften mit TCV und Permira sowie einer gemeinsamen Co-Investition des langjährigen Investors HV Holtzbrinck Ventures und der Europäischen Investitionsbank initiiert. Insgesamt konnte Flixmobility bei dieser Runde eine halbe Milliarde Euro einfahren. Das frische Kapital soll in die Expansion des Busnetzes weltweit sowie in die Einführung des Carsharing-Dienstes „Flixcar“ fließen. Geplanter Launch der Fahrgemeinschaftsplattform ist 2020.

Grüne Mobilität weltweit

„Wir freuen uns sehr, dass uns so viele hochkarätige Investoren dabei unterstützen, noch mehr Menschen für nachhaltige und smarte Mobilität zu begeistern“,

meint Jochen Engert, Gründer und Geschäftsführer von Flixmobility.

„Mit der Unterstützung von Baillie Gifford, der Luxor Capital Group, Odyssey 44 sowie durch die von Blackrock gemanagten Fonds und Kundenmandate, sind wir bestens gerüstet, um unsere Vision umzusetzen: In nur sechs Jahren haben wir es vom deutschen Startup zum europäischen Marktführer geschafft. Nun gilt es, grüne Mobilität für Menschen rund um den Globus verfügbar zu machen.“

„Flixcar ist der nächste logische Schritt“

Das neue Mobilitäts-Angebot Flixcar soll in das bereits bestehende Angebot von Flixbus und Flixtrain integriert. Über diesen Service sollen Autofahrer die Möglichkeit bekommen, freie Plätze in ihrem Auto auf einer bestimmten Stecke anzubieten. Flixcar ist aktuell als kostenfreier Service geplant.

„Von Anfang an haben wir uns nicht als Bus- oder Verkehrsunternehmen, sondern als Mobilitätsanbieter verstanden und positioniert: Wir bieten smartes, bezahlbares und klimafreundliches Reisen, ob mit Flixbus, Flixtrain oder — in Kürze mit Flixcar,“

sagt Engert weiter.

“Flixcar ist ein logischer nächster Schritt, um unser Netzwerk und Produktangebot zu erweitern und noch mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, zu reisen und die Welt zu erleben. Im Durchschnitt liegt die Auslastung eines Pkw bei lediglich 1,5 Personen. Mitfahrgelegenheiten sind eine gute Möglichkeit, die Kraftstoffkosten zu teilen und die Auswirkungen auf das Klima zu verringern.“

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

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