Munich Startup
Wie Münchner Startups Drohnen abheben lassen

Wie Münchner Startups Drohnen abheben lassen

Credit: © Pixabay

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Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Immobilien, Versicherungen, Energiewirtschaft, Landwirtschaft und in Zukunft wohl auch Lieferdienste und die Taxibranche – der Einsatz ziviler Drohnen weitet sich auf immer mehr Bereiche aus. In Episode 38 des Munich Startup Podcasts nehmen wir daher vier Startups unter die Lupe, die all diese Services überhaupt erst möglich machen. Zudem schauen wir uns das Schweizer Family Office Mutschler Ventures genauer an.

7. April 2022

3 Min. Lesezeit

Ihr findet die Folge zu Drohnen und auch alle anderen Episoden unseres Podcasts auf Spotify, iTunes, Deezer, Google Podcasts, Pocket Casts, Radio Public, Breaker, Overcast, Castbox, Podcast Addict und Anchor.

Im Eventausblick geht es dieses Mal um die German Accelerator Startup Lunch Lesson sowie das Fachtutorial „Pitchen vor Investoren“ von Baystartup. Alle Termine mit den Links zur Anmeldung sowie weitere Events findet Ihr in unserem Kalender.

Drohnen-Plattform und Transitionsfluggeräte

Nach einer allgemeinen Einführung in das Thema Drohnen (ab Minute 2:15) stellen wir das Münchner Startup Fairfleet vor. Das 2015 von Marco Kreuzer, Dario Manns und Alexander Engelfried ins Leben gerufene Unternehmen bringt auf seiner Plattform DrohnenpilotInnen mit denjenigen zusammen, die Bilder aus der Luft und smarte Datenanalyse brauchen. Außerdem arbeitet das Startups an einer Lösung, die auch Flüge jenseits der Sichtlinie ermöglicht. Was genau sich dahinter verbirgt, erklären wir ab Minute 5:00.

Wer hingegen Drohnen direkt kaufen will, anstatt sie nur mit PilotIn zu mieten, wird bei Quantum Systems (ab Minute 8:10) fündig. Das Startup mit Wurzeln an der Universität der Bundeswehr München entwickelt und produziert Drohnen für zivile Anwendungen. Dabei hat es sich auf sogenannte Transitionsfluggeräte spezialisiert. Diese verbinden die Fähigkeiten eines Hubschraubers mit der Aerodynamik eines auf Reiseflug ausgelegten Flächenflugzeugs.

Zukunft der Luftfahrt

Nicht nur Drohnen, sondern Fluggeräte allgemein hat das nächste Startup, das wir im Podcast vorstellen, im Blick. Denn Electric Flytrain arbeitet an schlüsselfertigen, elektrischen Antriebssträngen für beinahe alles, was fliegt. Damit wollen die Gründer Tobias Kahnert, Simon Rudolph und Jonas Fauser Flugzeugherstellern dabei helfen, die Entwicklung elektrischer Flugzeuge zu beschleunigen. Erste Produkte des Startups, wie etwa einen Hybrid-Antrieb für Drohnen, stellen wir ab Minute 11:50 vor.

Über eine Zukunft, in der nicht nur Drohnen zu Lieferzwecken durch den urbanen Luftraum fliegen, sondern auch Flugtaxis, macht sich Skyroads Gedanken (ab Minute 15:00). Denn diese Zunahme des Verkehrs am Himmel muss schließlich auch verwaltet werden. Und genau hierfür entwickelt das Münchner Startup ein Verkehrsleitsystem. Skyroads wird dabei von einer großen Zahl an Luftfahrtexperten unterstützt und kann bereits erste Erfolge vorweisen.

Mutschler Ventures

Einen der Investoren in Skyroads stellen wir in dieser Episode auch gleich vor: das Schweizer Family Office Mutschler Ventures. 2007 von Sylvie Mutschler – von Specht gegründet, konzentriert es sich neben digitalen Geschäftsmodellen und Plattformen auch auf Schlüsseltechnologien wie Blockchain, Software, Mobility, Robotics und Automation, Fintech sowie Biotech. Alles weitere zu Mutschler hört Ihr dann ab Minute 18:10.

Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf aktuelle Zahlen aus einer Marktstudie vom Verband Unbemannte Luftfahrt (ab Minute 20:20). Diese zeigt auf, dass aktuell noch 90 Prozent der Drohnen in Deutschland privat genutzt werden. Die Zahl der kommerziell genutzten UAVs wächst aber stetig. Kamen 2019 noch 19.000 Drohnen kommerziell zum Einsatz, waren es 2021 bereits 45.200. Außerdem verrät die Studie, dass seit 2012 423 Millionen Euro in deutsche Drohnenunternehmen investiert wurden. Der Großteil des Geldes (67 Prozent) floss dabei innerhalb der letzten zwei Jahre. Eine interessante Prognose kommt zudem von Roland Berger. Die Beratung geht davon aus, dass im Jahr 2030 weltweit 5.000 Passagierdrohnen im Einsatz sein werden – 2050 sollen es dann schon 160.000 sein.

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