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Finanzspritze: Sinn Power erhält 4,7 Millionen Euro aus der Schweiz

Finanzspritze: Sinn Power erhält 4,7 Millionen Euro aus der Schweiz

Helen Duran

Helen Duran

Als Redakteurin ist die Wirtschaftsgeografin Helen Duran seit 2015 für Euch in der hiesigen Gründerszene unterwegs. Sie ist neugierig auf Eure spannenden Startup-Geschichten!

27. April 2018

2 Min. Lesezeit

Das Münchner Startup Sinn Power hat eine Finanzierung über 4,7 Millionen Euro erhalten. Der Technologieführer bei der Stromerzeugung aus Meereswellen und die Schweizer „Kapital Global Impact Fund AG“ haben sich auf eine gemeinsame Zukunft verständigt.

Die Schweizer Firma steigt als Gesellschafter mit einer Kapitaleinlage von 4,7 Millionen Euro ein. Das ermöglicht Sinn Power, ihre patentierte Technologie bis 2022 zur Marktreife zu entwickeln. Dazu wird das Jungunternehmen Wellenkraftwerk-Projekte umsetzen, um künftigen Kunden an Küsten weltweit das Kosten- und CO2-Einsparpotential der Technologie aufzuzeigen.

Im Rahmen des Investments ergänzt Umut Ertan,  Eigentümer des Schweizer Kapital Global Impact Fund , die Gesellschafterstruktur rund um Dr. Lothar Stein und Dorothea Sick-Thies. Der Schweizer Fonds wiederum wurde 2018 von dem Unternehmer Ertan initiiert, um Startups mit nachhaltigkeitsbezogenen und skalierbaren Geschäftsmodellen durch Impact Investing zu unterstützen.

Investor und Startup wollen Ökologie und Ökonomie   vereinen

Für den Gründer des Startups, Philipp Sinn, teilt der neue Gesellschafter die Vision von Sinn Power, nämlich die Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie mutig und visionär zu demonstrieren. Sinn sagt:

„Als wertvolle Ergänzung unseres Netzwerks aus starken Investoren, der Bundesregierung und unserem Team bringt uns Umut diesem Ziel einen großen Schritt näher.“

Investor Umut Ertan sagt:

„Sinn Power hat ein klares Ziel, Innovationsfreude und ein hochmotiviertes, talentiertes Team. In dieser Kombination sind wir davon fest überzeugt, dass das Wellenkraftwerk mit unserem Investment zur Marktreife gebracht wird.“

Dank staatlicher Förderprogramme wie  Exist und mit Hilfe eines Zuschusses im Rahmen des deutschen Energieforschungsprogramms sowie  mit der Unterstützung privater Investoren testete das Startup schon 2015 erfolgreich einen Prototyp seines Wellenkraftwerks im Mittelmeer. Erste Projekte, beispielsweise auf den Kapverden, sollen  nun Wellenenergie als eine Alternative zu Dieselgeneratoren an entlegenen Küsten aufzeigen.

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