Foto: S. Hermann & F. Richter - Pixabay

Fünf Münchner unter den 100 innovativsten Energie-Startups der Welt

Die Liste SET100 kürt die wichtigsten Energie-Startups des Jahres. Aus 570 Bewerbungen aus 90 Ländern wurden 100 Top-Startups ausgewählt, darunter Keyou, Enmacc, Gridx, Twaice und Voltstorage aus München.

Bereits zum vierten Mal kürt die Initiative Start Up Energy Transition (SET) mit ihrer jährlichen Liste die 100 internationalen Top-Startups, die an Lösungen zum Klimawandel, der Energiewende und der Zukunft der Erde arbeiten.

Fünf Münchner Energie-Startups unter den Top-100 und ein Finalist

570 Startups aus 90 Ländern haben sich dieses Jahr in fünf Kategorien für den SET Award beworben. Die 100 innovativsten Energie-Startups haben es auf die SET100-Liste geschafft, darunter die fünf Münchner Jungunternehmen Keyou, Voltstorage, Enmacc, Gridx und Twaice. Voltstorage hat es außerdem unter die 15 Finalisten geschafft.

Voltstorage entwickelt Stromspeicher, die auf der sogenannten Vanadium-Redox-Flow-Technologie basieren. Die Speicher kommen ohne seltene Materialien und Konfliktrohstoffe aus. Sie sind vollständig recycelbar, nicht entflammbar und lassen sich beliebig oft be- und entladen, ohne an Kapazität zu verlieren. Im Privathaushalt sollen die Speicher dazu dienen, Solarstrom den ganzen Tag über nutzbar zu machen.

Keyou entwickelt den klassischen Verbrennungsmotor zur Nutzung von Wasserstoff als nachhaltigem Kraftstoff weiter. Das Ziel ist ein emissionsfreier und kosteneffizienter Wasserstoffantrieb für Nutzfahrzeuge. Die Gründer Tom Korn, Alvaro Sousa und Ivo Pimentel, sagen:

„Wir freuen uns natürlich sehr, mit Keyou auf der diesjährigen SET100-Liste vertreten zu sein. Einerseits, weil namhafte Organisationen und Experten dahinter stehen, andererseits, weil der Wettbewerb sich über knapp 90 Länder weltweit erstreckt hat.“

Enmacc ist eine unabhängige Handelsplattform für die Energiewirtschaft. Das Startup will die Liquidität in den Energiemärkten erhöhen und den Handel in neuen Regionen und mit neuen Produkten ermöglichen.

Gridx entwickelt eine Plattform, die als technischer Wegbereiter für digitale Geschäftsmodelle entlang der Energie-Wertschöpfungskette dient.

Twaice erstellt mit seiner Software digitale Zwillinge von Akkusystemen. Darüber lassen sich in Echtzeit Analysen und Voraussagen zum Gesundheitszustand der Energiespeicher treffen. Betreiber elektrischer Fahrzeugflotten sollen die Lebensdauer der Akkus so um bis zu 25 Prozent verlängern können.

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