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So viel München steckt im neuen Digitalrat

So viel München steckt im neuen Digitalrat

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

22. September 2020

2 Min. Lesezeit

Seit 2013 berät der Beirat Junge Digitale Wirtschaft den Bundeswirtschaftsminister in wirtschaftspolitischen Fragestellungen zu den Themen Digitalisierung und New Economy. Mitglieder im Digitalrat finden deshalb stärker als andere Gehör bei den politischen Entscheidern in Berlin.

Erstmals ist der 29-köpfige Digitalrat mit mehr Frauen als Männern besetzt. Im Gremium sitzen GründerInnen, InvestorInnen, LobbyistInnen und ein Wissenschaftler.

Drei MünchnerInnen im Digitalrat

Wegen der ausgeprägten Nähe zur Politik sitzen die allermeisten Ratsmitglieder in Berlin. Insbesondere der Bereich der VerbandsvertreterInnen und LobbyistInnen konzentriert sich auf die Hauptstadt. Unter den neun Startup-GründerInnen, die im Digitalrat vertreten sind, finden sich dagegen drei MünchnerInnen.

Lisa Gradow ist Mitgründerin von Usercentrics. Das Münchner Startup, in das unter anderem der Maschmeyer-VC Alstin Capital investiert hat, ermöglicht die Datenschutz-konforme Sammlung von Nutzerdaten zu Marketingzwecken. Gradow war bis Juni dieses Jahres CPO des Unternehmens. Außerdem ist sie als Angel-Investorin aktiv und unter anderem an Parkdepot beteiligt. Desweiteren ist Lisa Gradow Vorstandsmitglied des Bundesverbands Deutsche Startups.

Auch Celonis und Flixbus sind vertreten

Ebenfalls unter den Mitgliedern des Digitalrats findet sich Bastian Nominacher, Gründer und Co-CEO des Münchner Unicorn-Startups Celonis. Das Process-Mining-Unternehmen wurde zu seiner letzten Finanzierungsrunde über 290 Millionen Dollar im vergangenen Jahr mit 2,5 Milliarden Dollar bewertet.

Mit André Schwämmlein sitzt ein weiterer prominenter Startup-Gründer im Digitalrat. Der Co-Founder und Geschäftsführer von Flixbus hat sein Unternehmen zu einem der größten europäischen Mobility-Player aufgebaut. Unter der Corona-Krise hatte das grüne Bus-Imperium, das mittlerweile auch Züge betreibt, jedoch heftig zu leiden. Im #CoronaUpdate mit Munich Startup berichtete Schwämmlein im Juni: „Es ist eine sehr schwere Situation für uns.“

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