Munich Startup
5 Münchner Startups, die die Energiewende vorantreiben

5 Münchner Startups, die die Energiewende vorantreiben

Das Gründerteam von Stabl Energy

Credit: © Stabl Energy

Das Gründerteam von Stabl Energy – Credit: © Stabl Energy

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Diese fünf Münchner Startups entwickeln Lösungen, um die Energiewende in Deutschland und weltweit voranzutreiben.

23. März 2023

3 Min. Lesezeit

Ampeers Energy
Ampeers Energy bietet eine Cloud-basierte Energie-Management-Plattform, mit denen sich Unternehmen wirtschaftliche und ökologische Potenziale der Energiewende zunutze machen können. Dies Plattform basiert auf einer Fraunhofer-Software. Das Leistungsportfolio des Startups umfasst dabei ein Quartiers-Energiemanagement-Tool, eine Mieterstrom-App sowie eine Software-Lösung für das gesteuerte Laden von E-Fahrzeugen. Grundlage des Software-Angebots ist die KI-gestützte Energiemanagement-Plattform ‚EMS-EDM PROPHET‘. Ziel des Startups ist es, die dezentrale Energiewende zu einem profitablen Geschäftsmodell für Firmen zu machen. (Foto: Ampeers Energy)
Energyminer
Energyminer entwickelt und betreibt kinetische Wasserkraftwerke. Die Mikro-Wasserkraftwerke des Münchner Unternehmens gewinnen Strom aus der Fließgeschwindigkeit von Flüssen, ohne dabei in das Fluss-Biotop einzugreifen. Die Wasserkraftwerke befinden sich fast vollständig unter Wasser und sind kaum sichtbar. In ihrem Inneren arbeitet ein Turbinensystem, das durch die Fließgeschwindigkeit des Flusses angetrieben wird. Beim Auftreten von Hochwasser oder Eisgang sinkt das System automatisch auf den Grund und bringt sich damit selbst in Sicherheit – produziert aber weiter. Ziel von Energyminer ist es, kinetische Wasserkraft als wesentlichen Bestandteil der Energiewende zu etablieren. (Foto: Isenhoff / Philip Herzhoff)
Andreas Sichert, Co-Founder und CEO Orcan Energy
Orcan Energy produziert Energiemodule zur Umwandlung von Abwärme in sauberen Strom. Die Technologie des Unternehmens nutzt kleine bis mittlere industrielle Wärmequellen im Niedertemperaturbereich, um daraus Strom zu erzeugen. Mögliche Einsatzorte für die Lösung sind Motoren, industrielle Prozesse und Schiffe. Weltweit sind nach Unternehmensangaben mehr als 500 Anlagen des Münchner Startups im Einsatz. Sie haben bereits dabei geholfen, über 130.000 Tonnen CO2 einzusparen, und über ihre Lebensdauer hinweg sollen es ca. 1 Millionen Tonnen werden. (Foto: Orcan Energy)
Stabl Energy
Stabl Energy entwickelt eine Technologie, die Batteriespeicher effizienter, sicherer und günstiger macht. Dazu teilen die Münchner Hochvolt-Batteriepacks in viele kleinere Module auf. Mit der eigens entwickelten Technologie werden diese dann dynamisch miteinander verschaltet. Dieses Konzept soll vor Ausfällen schützen, die Sicherheit verbessern und Energie sparen. Mit der Stabl-Technologie können sowohl neue als auch ausrangierte Batterien, etwa von Elektroautos, genutzt werden. So erhalten Altbatterien eine zweite Verwendung als stationäre Speicher. (Foto: Stabl Energy)
Kyon Energy
Kyon Energy entwickelt, projektiert und betreibt netzgekoppelte Batteriespeichersysteme. Diese sollen das Stromnetz stabilisieren und eine saubere, nachhaltige und sozialverträgliche Energieversorgung mit erneuerbaren Energien ermöglichen. Die Batteriespeichersysteme speichern Strom zu Zeitpunkten, an denen überschüssige Energie nicht benötigt wird und speisen diesen bei hoher Nachfrage wieder ins Netz. So reduzieren sie Engpässe im Netz und starke Schwankungen im Strompreis. Insgesamt können dadurch mehr erneuerbare Energien zugebaut werden. (Foto: Kyon Energy)
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