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H+ Digital Health Innovation Programme: 7 Münchner Startups nehmen teil

H+ Digital Health Innovation Programme: 7 Münchner Startups nehmen teil

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

14. August 2020

2 Min. Lesezeit

Der Startschuss für das H+ Digital Health Innovation Programme fällt am 16. September. Insgesamt wurden 41 Startups für diese erste Runde ausgewählt, sieben davon kommen aus München. Dazu zählen Aigora, B42, Custom Surgical, Empident, Iatros, Virtonomy und Wellabe.

Das H+ Digital Health Innovation Programme setzt sich aus verschiedenen Programmpunkten zusammen: Im Rahmen der „Business Development Weeks“ geht es vornehmlich um das Knüpfen von Geschäftskontakten und die Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells. Ein kontinuierliches Curriculum und Workshops wie zum Beispiel eine „Pitch Clinic“ dienen der Vermittlung vertiefender Entrepreneurship- und Branchen-Kenntnisse.

Das gesamte Programm ist darauf ausgerichtet, einen möglichst großen Mehrwert für die GründerInnen zu generieren. In zwei „Review Events“, die Ende September und im Oktober stattfinden, wird das Teilnehmerfeld weiter eingegrenzt, wobei die vielversprechendsten Unternehmen am Ende im Rahmen von Investor Meetings und einem abschließenden „Demo Day“ ins Rampenlicht rücken.

Aufgrund der aktuellen Situation wird eine Teilnahme am H+ Programme auch vollständig remote möglich sein.

Über 2000 GründerInnen in der Vorauswahl

Gemeinsam mit Experten aus den Partnerunternehmen der Hubs wurden im Rahmen des Auswahlprozesses weltweit über 2000 GründerInnen interviewt und gesichtet. Am Ende dieses Prozesses wurden schließlich 41 besonders vielversprechende Startups für das diesjährige H+ Digital Health Innovation Programm ausgewählt.

Die unterschiedlichen Themen der Startups verdeutlichen, wie facettenreich die Gesundheitsbranche ist: Die Schwerpunkte reichen von der Vorsorge über die Diagnostik bis hin zur Rehabilitation. Bei den Lösungen ihrer Branchenprobleme nutzen die Startups wertvolle Tools und Methoden aus anderen Bereichen, zum Beispiel Datenanalyse, IoT oder künstliche Intelligenz.

Erstmalige Kooperation zweier bayerischer Innovation Hubs

Das H+ Digital Health Innovation Programme bündelt erstmals die Expertise von zwei Einrichtungen der Digital-Hub-Initiative des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, in deren Rahmen Innovationen in den verschiedensten Branchen gefördert werden sollen. Während der Digital Health Hub Nürnberg / Erlangen gezielt seine Erfahrungen aus der Gesundheitswirtschaft einbringt, verfügt der Insurtech Hub Munich über Know-How bei der Förderung von Innovationen in der Versicherungsbranche. Beide Hubs werden zudem vom bayerischen Ministerium für Wirtschaft, Regionalentwicklung und Energie gefördert.

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