Munich Startup
Münchner Startups, die Urban Mobility voranbringen

Münchner Startups, die Urban Mobility voranbringen

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

13. Juni 2022

3 Min. Lesezeit

Plan4Better
Plan4Better: Wie können Menschen in der Stadt dazu motiviert werden, weniger mit dem Auto zu fahren? Plan4Better hat eine cloudbasierte Planungssoftware für nachhaltige Stadt- und Verkehrsplanung entwickelt, die bei genau dieser Frage helfen soll. Im Idealfall wird der urbane Raum so geplant, dass alle Ziele des Alltags mit dem Fahrrad oder zu Fuß innerhalb einer Viertelstunde erreichbar sind. Die Ausgründung der Technischen Universität München (TUM) hat für ihr Konzept unter anderem den Innovationspreis der Landeshauptstadt München erhalten und wurde mit dem Smart Country Startup Award 2021 ausgezeichnet. (Foto: A. Heddergott / TUM)
Golane (ehemals Bluego): Der Ticketkauf im öffentlichen Personennahverkehr unterscheidet sich von Stadt zu Stadt und kann durchaus als Hindernis empfunden werden, den ÖPNV zu nutzen und stattdessen lieber auf das Auto zurückzugreifen. Golane möchte dieser Unübersichtlichkeit ein Ende bereiten und den Ticketkauf Städteübergreifend vereinfachen. Die Idee: Mit der Golane-App sollen Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr ein- und auschecken können, ohne ein spezielles Ticket vorab lösen zu müssen. Die Abrechnung der jeweils besten Ticketkombination erfolgt automatisch nach dem Ende eines bestimmten Abrechnungszeitraums. Bislang ist die Lösung des Münchner Startups in Augsburg live. (Foto: Golane)
Ottobahn
Ottobahn: Mit einem auf Schienen geführten Gondelsystem, das in fünf bis zehn Meter Höhe über dem Straßenverkehr operieren soll, will Ottobahn das Verkehrsproblem im urbanen Raum lösen. NutzerInnen können die Kabinen per App rufen und entlang der Strecke zu jedem Zeitpunkt aus- und zusteigen. Ein Algorithmus berechnet dabei in Echtzeit die schnellste Verbindung für sämtliche Gondeln entlang der Strecke. Zudem soll das Verkehrssystem CO2-neutral arbeiten. Und es sieht gut aus für Ottobahn: Im Februar diesen Jahres hat das Münchner Startup die Baugenehmigung für eine Test- und Referenzstrecke in Taufkirchen erhalten. (Foto: Ottobahn)
Veomo
Veomo: Mit seiner Visualisierungssoftware will Veomo den Zugang zu Mobilitätsinformationen erleichtern. Anhand einer digitalen Abfahrtstafel, die entweder als physischer Monitor in einem Gebäude angebracht werden kann oder UserInnen via Smartphone abrufen können, soll in Echtzeit veranschaulicht werden, welche Mobilitätsangebote rund um ein Gebäude verfügbar sind. Dabei spielt nicht nur der ÖPNV eine Rolle, sondern auch Themen wir Car-, Scooter- oder Bike-Sharing. Die Lösung von Veomo ist beispielsweise für Unternehmen, ImmobilienverwalterInnen, Smart Cities, Hotels, Messen und Flughäfen relevant. (Foto: Veomo)
Gründerteam Mobiko
Mobiko: Das Mobilitätsbudget-Startup Mobiko wurde 2018 von der Audi Business Innovation und dem Company Builder Mantro gegründet. Der Name steht als Abkürzung für Mobilitätskontingent und gibt einen Hinweis auf das Produkt der Münchner: Sie bieten Unternehmen eine Lösung, um die Mobilitätsausgaben ihrer MitarbeiterInnen über ein monatliches digitales Mobilitätsbudget abzurechnen. Mitarbeitende erhalten ein monatliches, flexibel einsetzbares Mobilitätsbudget, dass sie individuell für unterschiedliche Mobilitätsdienstleister und -Services einsetzen können. Mit diesem Ansatz konnte das Münchner Startup im Februar diesen Jahres unter anderem den Schweizer Versicherungskonzern Baloise als Investor von sich überzeugen. (Foto: Mobiko)
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