Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.
Pina Earth: Das Münchner Startup Pina Earth will deutsche Wälder klimaresilienter gestalten. Dazu hat das Startup eine Waldumbau-Methodik und eine Technologie entwickelt, um die dadurch entstehende CO2-Senkung messbar zu machen. Damit bietet Pina Earth Klimaschutzprojekte, für die CO2-Zertifikate gekauft werden können, und für WaldbesitzerInnen eine zusätzliche Einkommensquelle. Das Startup wurde von Gesa Biermann und Florian Fincke 2021 gegründet und hat mittlerweile 15 MitarbeiterInnen. Wir haben mit Gesa Biermann, Mitgründerin und CEO von Pina Earth, gesprochen. (Foto: Pina Earth)Sneakprint: Personalisierung statt Massenproduktion – diesen Ansatz verfolgt Sneakprint mit seinen mittels 3D-Druck maßangefertigten Sneakern. Von seinen Plänen, die Schuhindustrie zu revolutionieren und das Einkaufsverhalten von VerbraucherInnen nachhaltig zu verändern, erzählt uns der Gründer Kevin Zürn im Interview. Er sagt: „Wir revolutionieren die aktuelle Schuhindustrie, indem wir die Massenproduktion durch Massen-Personalisierung ersetzen.“ (Foto: Sneakprint)Initics unterstützt Unternehmen bei der Kommunikation mit Geschäftspartnern mit Hilfe von elektronischem Datenaustausch. Für einen reibungslosen Austausch haben die vier Gründer Julian Kowatsch, Sebastian Portera, Stefan Partheymüller und Anton Zeller eine Software entwickelt. Julian Kowatsch erklärt im Interview: „Als Unternehmen möchte man sich nicht das zwanzigste IT-Projekt ins Haus holen und über Wochen oder Monate Software einrichten, sondern schnell von IT-Lösungen profitieren. Genau das machen wir. Wir boarden unsere Kunden innerhalb von einem Tag mit unseren Lösungen an, die genau die Bedürfnisse abdecken, die Unternehmen haben.“ (Foto: Initics)Lumeus: Die Zahl der Menschen mit psychischen Leiden steigt seit Jahren stetig. Die Mental-Health-App Lumeus nutzt den Einfluss von positiven Emotionen auf das Unterbewusstsein, um Betroffenen zu helfen. Wie dieser Ansatz funktioniert, erklärt die Gründerin von Lumeus Verena Herzog-Pohl. Sie sagt: „Lumeus bietet vor allem Versicherungen und Unternehmen ein Angebot zur Stärkung der mentalen Gesundheit ihrer Versicherten, Mitarbeitenden und deren Familien.“ (Foto: Lumeus)Medigital: Wie können Patientenflüsse in Krankenhäusern effizienter verwaltet werden? Dieser Herausforderung stellt sich Medigital, das 2022 von Maximilian Radensleben, Paul Pohlmann, Tobias Kirstein und Maximilian Schnettler gegründet wurde. Im Interview berichten die Gründer nicht nur von ihrer Lösung, sondern auch von den Herausforderungen, die sie in ihrer noch jungen Unternehmensgeschichte bereits zu bewältigen hatten. (Foto: Medigital)Point Twelve ist eine B2B-Plattform, die es Herstellern energieintensiver Güter ermöglicht, ihre umweltfreundliche Produktion einfach und kontinuierlich zu zertifizieren und dabei bis zu 90 Prozent Zeit zu sparen. Das Startup wurde Anfang 2023 von Flore du Durfort, Erika Degoute und Quentin Cangelosi gegründet und hat auch den diesjährigen Munich Startup Special Prize bei der Bits & Pretzels gewonnen. Ein Interview mit Flore de Durfort, CEO bei Point Twelve. (Foto: Point Twelve)
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