Die Blickfeld-Gründer Mathias Müller, Florian Petit und Rolf Wojtech (v.l.)
Foto: Blickfeld

Blickfeld führt Für-Gründer-Ranking an

Das Portal Für-Gründer.de untersucht das sechste Jahr in Folge, welche Startups erfolgreich aus Gründerwettbewerben hervorgehen und erstellt auf dieser Basis ein Ranking der Top-50-Startups. Für 2019 haben die Autoren 741 Startups ausgewertet, die an 147 Gründerwettbewerben teilnahmen. Das Münchner Startup Blickfeld kann sich dieses Jahr an die Spitze der deutschen Top-50-Startups setzen.

Das 2016 gegründete Startup Blickfeld entwickelt und baut Lidar-Sensoren, die beim autonomen Fahren und für IoT-Anwendungen eingesetzt werden. Auf dem zweiten Platz des Rankings landet Mediaire aus Berlin, die KI-basierte Software für die Radiologie entwickeln. Voize aus Potsdam belegt mit einem digitalen Sprachassistenten für die Pflegedokumentation den dritten Rang.

8 Münchner Startups im Für-Gründer-Ranking

Aus Bayern stammen 9 der 50 Top-Startups im Ranking. 8 der 9 bayrischen Jungunternehmen kommen direkt aus München. Neben Blickfeld sind das Ebenbuild (8), Mecuris (22), Presize.ai (32), Qbound (33), Mk2 Biotechnologies (42), Deepc (46) sowie Vitomy (49). Nur das Bundesland Berlin stellt mit 12 Startups mehr Vertreter in der Rangliste. Aus Hessen und Nordrhein-Westfalen kommen jeweils 6 Top-Startups.

In den vergangenen Jahren dominierten Startups aus Bayern und insbesondere aus München den Ländervergleich im Ranking von Für-Gründer.de. So stammten im vergangenen Jahr 15 der Top-Startups aus Bayern, davon 12 aus dem Münchner Raum. Die Region München stellte damit mehr Vertreter in der Liste als alle anderen Bundesländer. Auch in den Vorjahren belegten Münchner Startups mehr Plätze auf der Bestenliste als alle deutschen Bundesländer. Vor zwei Jahren konnte mit Inveox wie auch dieses Jahr ein Münchner Unternehmen den Spitzenplatz erobern.