Ask Brian: Butler für Büroaufgaben

Das Münchner Startup Ask Brian will mit seinem digitalen Assistenten namens Brian das Leben von Berufstätigen erleichtern. Denn Brian kann KI-gestützt Präsentationen übersetzen, Informationen recherchieren oder Grafiken erstellen.

2018 gegründet, konnte Ask Brian bereits ein Angel Funding einsammeln. Björn Kolbmüller und Paul Schwarzenholz, die Gründer von Zenloop und Flaconi, sowie einige weitere Business Angels von Consultingfirmen, unterstützen das Startup seit Juni 2020. Gründer und CEO Pavol Sikula hat unsere 7 Fragen beantwortet.

Munich Startup: Wer seid Ihr und was macht Ihr? Stellt Euch bitte kurz vor!

Pavol Sikula, Ask Brian: Das Fundament von Ask Brian bilden Pavol Sikula (CEO) und Matthias Ruppel (CTO). Ich bin Pavol Sikula (40), BWLer, mit 15 Jahren in Management-Beratungen und einem Fokus auf Reorganisation, Restrukturierung und Support Functions Optimization. Matthias Ruppel (34), studierte Informatik und war viele Jahre in der Softwareentwicklung mit Fokus auf IT-Architektur-Design, Backend-Development und Big Data tätig.

Brian beantwortet nicht nur Fragen, sondern erstellt auch Unterlagen

Munich Startup: Welches Problem löst Euer Startup?

Pavol Sikula, Ask Brian: Es wird zu viel kostbare Zeit mit Aufgaben verschwendet, die unter Verwendung der besten digitalen Services und Datenbanken viel schneller und günstiger erfolgen könnten. Das Problem ist, dass vielbeschäftigte Professionals diese Lösungen nicht kennen, diesen nicht vertrauen oder nicht wissen, wie diese zu bedienen sind.

Unser Brian – ein KI-basierter Assistent fürs Business – übernimmt diese Aufgaben. Man kann sich ihn wie Siri vorstellen, nur kommuniziert er (vorerst) über E-Mail und beantwortet nicht nur Fragen, sondern stellt auch Unterlagen bereit oder modifiziert diese. Er kann zum Beispiel Unterlagen aus bzw. in 100 Sprachen übersetzen, Informationen zu Branchen und Unternehmen liefern, aber auch Powerpoint-Grafiken bereitstellen. Die aktuellen ‘Skills’ sind auf die Bedürfnisse von Beratern zugeschnitten. Diese werden laufend erweitert.

Gründer und CEO Pavol Sikula

Munich Startup: Aber das gibt’s doch schon längst!

Pavol Sikula, Ask Brian: Es gibt natürlich Alternativen für jedes der Features (wie Übersetzungen, Texterkennung, Research). Aber es existiert kein Produkt, das die Features auf eine einfache Weise integriert und unternehmensübergreifend sofort nutzbar zur Verfügung steht. Die Integration macht es jedoch spannend: Brian kann zum Beispiel eingescannte Dokumente in 100 Sprachen übersetzen oder Research-Content in 100 Sprachen bereitstellen. Wir kennen keine Lösung, die diesen Mehrwert den Kunden liefern kann – 24/7, innerhalb von drei Minuten. Probiert den Brian gerne selbst aus, es gibt einen Free Trial für jedermann.

Die erste Version von Brian konnte Witze erzählen

Munich Startup: Was waren bisher Eure drei größten Herausforderungen?

Pavol Sikula, Ask Brian: Es war schwierig, bis wir Matthias gefunden haben – wir hatten große Ideen und zugleich einen Brian, der nur Witze erzählen und Steuersätze wiedergeben konnte. Entscheidend war es, ein Kernteam zu bilden, das sich von den Kompetenzen perfekt ergänzt und vor allem auch auf der persönlichen Ebene gut funktioniert und die gleiche Vision teilt. Die zweite Challenge war es, Brian zu bauen – viel schwieriger als wir beide anfangs gedacht hatten. Und die letzte Herausforderung war unsere erste Finanzierungsrunde mitten in der Corona-Krise abzuschließen – genau in der Zeit als der DAX auf 8.500 Punkte fiel.

Das Ask Brian Team in Vor-Corona-Zeiten

Munich Startup: Wo möchtet Ihr in einem Jahr stehen, wo in fünf Jahren?

Pavol Sikula, Ask Brian: In einem Jahr wollen wir Tausende glückliche User haben und sich zu einem goldenen Standard vor allem in der Unternehmensberatung entwickelt haben. Wir wollen, dass jeder Berater Brian an seiner Seite haben will – denn so können sich die Menschen auf die wirklich spannenden Aufgaben fokussieren und mehr Mehrwert für eigene Kunden liefern. Wenn Brian’s Nutzer dann global auch noch Freude an der Zusammenarbeit haben, haben wir unsere Ziele erreicht.

„Das Isar Valley ist klar im Vorteil gegenüber dem Silicon Valley“

Munich Startup: Wie schätzt Ihr den Startup-Standort München ein?

Pavol Sikula, Ask Brian: Für uns ist München der perfekte Standort: globale Beratungshochburg, Talente, erfahrene B2B-Investoren, unglaubliche Lebensqualität… Ich kann mir global keinen besseren Standort vorstellen. Für uns ist das Isar Valley ganz klar im Vorteil gegenüber dem Silicon Valley.

Munich Startup: Risiko oder Sicherheit?

Pavol Sikula, Ask Brian: Risiko ist klar da. Aber wir sind uns auch sicher, dass wir Mehrwert für unsere Kunden liefern. Und wir sind uns sicher, dass die Zusammenarbeit für unsere Geschäftspartner interessant ist. Wir sind uns auch sicher, dass wir für unsere Investoren ein spannendes Asset sind. Wird es aber reichen um wirklich erfolgreich zu sein? Probiert Brian aus und überzeugt Euch!

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