Die InitiatorInnen der neuen Zwischennutzung Fat Cat.
Foto: Michael Amtmann

‚Open Call‘ für neue Zwischennutzung Fat Cat

Wie eine fette Katze liegt der Gasteig über der Stadt und wartet darauf, dass die Sanierungsarbeiten beginnen. Bis es soweit ist steht das Kulturzentrum bis Ende des Jahres aber erst einmal der Münchner Kreativ- und Kulturszene als Zwischennutzung zur Verfügung. Einen passenden Namen dafür gibt es auch bereits: Fat Cat. Damit die Katze oben am Berg bald wieder schnurrt, werden aktuell im Rahmen eines Ideenwettbewerbs Personen, Organisationen, Startups und Initiativen gesucht, die Räume brauchen, Projekte umsetzen wollen oder Veranstaltungen planen.

Den Zuschlag für die Bespielung des leerstehenden Gasteig-Gebäudes erhielt die gemeinnützige Fat Cat gGmbH, bestehend aus Nepomuk Scheßl (MünchenMusik), Michi Kern (Utopia Halle), Till Hofmann (Lustspielhaus) und Barbara Bergau (Bellevue di Monaco). Um zu planen, was genau in der Fat Cat während der Zwischennutzungszeit passiert, läuft aktuell ein ‚Call for Ideas‘, an dem auch Startups teilnehmen können.

Büros, Werkstätten oder Eventräume

Aufgerufen sind dabei insbesondere sub- und soziokulturelle Projekte, die Off-Theater Szene, MusikerInnen, Bands, Tanzensembles, Chöre, KulturveranstalterInnen, GastronomInnen sowie soziale Organisationen und Vereine. Angesprochen fühlen dürfen sich aber auch Firmen und Startups, die Events planen oder Büroräume suchen. Zur Verfügung stehen Säle unterschiedlicher Größe (von 30 bis 2.400 Personen), die Platz für Veranstaltungen und Events aller Art – vom Kammerspiel bis zur Techno-Nacht – bieten. Daneben existieren Büro- und Probenräume, in denen gearbeitet und sich ausgetauscht werden kann, die als Ateliers oder Werkstätten eingerichtet werden können oder in denen MusikerInnen proben können.

Um möglichst viele AkteurInnen zu finden und zu aktivieren, rufen die InitiatorInnen alle Interessierten zur Beteiligung auf. Wer dabei sein möchte, wendet sich direkt an das Fat Cat-Team.

Alle weiteren Informationen findet Ihr hier.

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Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

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