So war die Existenz-Messe 2015 – ein Rückblick
Goran Gajanin

So war die Existenz-Messe 2015 – ein Rückblick

Jedes Jahr wagen in Oberbayern rund 50.000 Existenzgründer den Schritt in die Selbständigkeit. Die richtigen Informationen helfen bei der Vorbereitung. Am vergangen Samstag fand im MOC die diesjährige Existenzmesse statt und bot Gründern eine ideale Informationsplattform.

Rund 1.600 Besucher nutzten den 21. Aktions- und Informationstag am 14. November im MOC, um sich das Rüstzeug für ihre Gründung zu holen. In den verschiedensten Fachvorträgen sowie an mehr als 60 Informationsständen konnten die Gründer in individuellen Gesprächen ihre Fragen rund um das Thema Existenzgründung klären.

015_existenz_14_11_2015Das Schwerpunktthema „MakeIT – So nutzen Gründer die digitale Welt“ kam besonders gut an. Es tummelten sich auch einige Startups unter den Besuchern, die sich für das Thema Gründung interessierten. Die Vorträge zu diversen Themen von Gründungsformalitäten bis hinzu speziellen Informationen z.B, zu Franchising waren gut besucht.

„Die IHK Existenz zeigt, wie wichtig angehenden Gründern der persönliche Erfahrungsaustausch ist und die Möglichkeit, kompakte Informationen direkt vor Ort zu bekommen“, sagt IHK-Existenzgründungsexperte Harald Hof.

Besonders beliebt, auch bei Startups, waren die drei Vorträge der IHK Startup Unit:

Beim Gründertalk „Hinter den Kulissen eines Start-ups – Eindrücke, Erlebnisse und Erfahrungen von Gründern“ mit Startup-Beraterin Annemarie Grund (IHK) als Moderatorin und den beiden Gründern Michael Szumielewski (StepzApp) und Thomas Gossmann (CleverFood) war für die Zuhörer einiges geboten. Zum einen stellte Michael seine digitale Existenzgründung – eine Schrittezähl-App vor und erzählte von seinen anfänglichen Schwierigkeiten eine präzise, gut funktionierende Idee zu finden, um sich selbständig zu machen. Zum anderen stellte Thomas sein „greifbares“ Startup Clever Food vor – ein Lieferdienst für gesundes Essen statt Pizza und Burger. Unterschiedlicher könnten die beiden jungen Gründer kaum sein – doch ergänzten sich die beiden in ihren Aussagen über das Führen eines erfolgreichen Startups sowie ihre Erfahrungen mit der Existenzgründung. Während des Talks kamen viele Fragen aus dem Publikum und auch nach dem Talk konnten sich die beiden vor Fragen kaum retten.

Auf Twitter könnt ihr einige Aussagen der beiden nachlesen:

Parallel zum Gründetalk ging es im Nebenraum um das Thema „Von Backers bis Perks – Crowdfunding für Gründer“. Die Crowdfunding-Beraterin Linette Heimrich (IHK) stellte erst kompakt und verständlich das Thema Crowdfunding vor und was die IHK konkret für Crowdfundinginteressierte anbietet. Den zweiten Teil der Veranstaltung war dem „Crowdfunding in der Praxis“ gewidmet. Andreas Gölkel von pixx.io sprach über seine Erfahrungen und Eindrücke mit der Crowd. pixx.io hatte im vergangen Jahr eine erfolgreiche Kampagne auf indiegogo gestartet und konnte so ihr Produkt an die Crowd bringen.

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Der letzte Vortrag der Startup Unit drehte sich rund um das Thema Interantionalisierung. Asien-Pazifik Referentin und Mitglied der Startup Unit – Ilga Koners (IHK) stellte die verschiedenen Möglichkeiten der Internationalisierung vor und gab hilfreiche Tipps zu einzelnen Ländern und Förderprogrammen.

Wenn ihr nicht an der Existenz teinehmen konntet bzw. manche Vorträge verpasst habt, könnt ihr euch hier die jeweiligen Vorträge herunterladen.

 

 

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IHK für München und Oberbayern

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