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Aboalarm und Web.de legen Streit bei

Versöhnliches Ende eines drohenden Rechtsstreits: Aboalarm und Web.de haben ihre Differenzen um scheinbar abgelehnte Kündigungen von Aboalarm-Kunden bei Web.de beigelegt.

Vor gut zwei Wochen hatte das Verbraucherservice-Startup das Onlineportal Web.de abgemahnt (Munich Startup berichtete). Der Vorwurf: Das Portal soll Kündigungen seines Clubs über Aboalarm abgelehnt und dafür „Sicherheitsgründe“ vorgeschoben haben. Web.de dementierte und versicherte, Kündigungen dieser Art zu akzeptieren.  Beide Seiten haben den Streit nun beigelegt und verkünden: Ursache der Differenzen war ein Fehler in der Kundenkommunikation von Web.de.

Missverständliche automatische Mails – Aboalarm drückt Auge zu

Den aktuellen Informationen zufolge hat Web.de Kündigungen über den Münchner Dienstleister offenbar durchgehend akzeptiert. Auf Nachfrage der Kunden zum Status ihrer Kündigung wurden jedoch missverständliche automatische Mails verschickt. 
Zwischen 1.8.2016 und 8.2.2017 soll das falsche Antwortschreiben 168 Mal von Web.de versendet worden sein.

Als Reaktion auf die Abmahnung  habe Web.de die betroffenen Fälle analysiert und den Fehler entdeckt. Web.de bedauert das Missverständnis und will eine zukünftige Wiederholung vermeiden. Das Münchner Startup verzichtet im Gegenzug auf rechtliche Schritte.

Die Vorgeschichte könnt Ihr hier nachlesen.

Simon Tischer

Seit Dezember 2015 schreibt Simon Tischer für Munich Startup. Vorzugsweise berichtet er über Studien, Hintergründe und von Veranstaltungen. Er studierte Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

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